26.04.2026, 01:33
Fahr wohl!
Bei meinem Heil, ich will dich nicht mehr sehn!
Vier Jahre schon sind seit der Stund’ verflossen,
Als deines Anblicks ich zuletzt genossen,
Dich geigend sah auf grünem Podium stehn.
Wie leicht konnt’ deinen Reiz die Zeit verwehn!
Vielleicht, daß du zum Mann emporgeschossen!
Daß garst’ger Bart der Lipp und Wang’ entsprossen!
Nein, nein, bei Gott! ich will dich nie mehr sehn!
Ein Heil’genbild sollst du mir sein und bleiben,
Wie, als du betend hinsankst vor dein Bette
In jener Nacht, die Verse nie beschreiben!
Ja, sollst mir sein, was Beatrice Dante,
Petrarka die vergötterte Laurette
Und Shakespeare jener „b o y“ der unbekannte.
Bei meinem Heil, ich will dich nicht mehr sehn!
Vier Jahre schon sind seit der Stund’ verflossen,
Als deines Anblicks ich zuletzt genossen,
Dich geigend sah auf grünem Podium stehn.
Wie leicht konnt’ deinen Reiz die Zeit verwehn!
Vielleicht, daß du zum Mann emporgeschossen!
Daß garst’ger Bart der Lipp und Wang’ entsprossen!
Nein, nein, bei Gott! ich will dich nie mehr sehn!
Ein Heil’genbild sollst du mir sein und bleiben,
Wie, als du betend hinsankst vor dein Bette
In jener Nacht, die Verse nie beschreiben!
Ja, sollst mir sein, was Beatrice Dante,
Petrarka die vergötterte Laurette
Und Shakespeare jener „b o y“ der unbekannte.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

