22.04.2026, 10:00
An den Ozean
Du trägst ihn, Ozean! In eure Huten
Leg’ ich dies Kleinod, wildbewegte Wellen;
O laßt an Klippen nicht mein Glück zerschellen,
O hegt ihn sanft, den Sanften, Süßen, Guten!
Und wenn, wie mich der sehnsucht Geistesruten,
Ihr peitscht die Schiffswand und die Stürme schwellen,
Laßt euch sein Spiel die finst’re Laun’ erhellen;
Wie Orpheus Tiere, bann’ er Meeresfluten!
Schirm’, schütz, o halt’ ihn, See, mit tausend Banden,
Und laß ihn nirgends, als am Busen stranden
Dereinst des Freunds in bang ersehnter Stunde,
Dem Busen, dir so gleich mit seinen Stürmen,
Drin wogengleich sich Leidenschaften türmen,
Doch der wie du viel Perlen birgt am Grunde.
Du trägst ihn, Ozean! In eure Huten
Leg’ ich dies Kleinod, wildbewegte Wellen;
O laßt an Klippen nicht mein Glück zerschellen,
O hegt ihn sanft, den Sanften, Süßen, Guten!
Und wenn, wie mich der sehnsucht Geistesruten,
Ihr peitscht die Schiffswand und die Stürme schwellen,
Laßt euch sein Spiel die finst’re Laun’ erhellen;
Wie Orpheus Tiere, bann’ er Meeresfluten!
Schirm’, schütz, o halt’ ihn, See, mit tausend Banden,
Und laß ihn nirgends, als am Busen stranden
Dereinst des Freunds in bang ersehnter Stunde,
Dem Busen, dir so gleich mit seinen Stürmen,
Drin wogengleich sich Leidenschaften türmen,
Doch der wie du viel Perlen birgt am Grunde.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

