16.04.2026, 09:11
Im Garten, wo vor ein’ger Monde Frist
Die Weisen deiner Geige mir erklangen,
Wo Göttertrieb’ mein ganzes sein durchdrangen,
Die ewig nur der Künstler ganz ermißt;
Im Garten, den mein Herz wohl nie vergißt,
Steh’ ich wie einst, doch Tränen auf den Wangen;
Nicht seh’ ich dich auf grünem Podium prangen,
Das nun verschneit und öd und traurig ist.
Jetzt fällt’s in dichten weißen Flocken nieder,
Wüst liegt der Ort, er Sehnsucht Zähen fließen,
Fern übers Weltmeer ist der Freund gezogen.
Der Garten, der erblüht im Frühling wieder!
Doch werd’ auch ihn ans herz ich wieder schließen
Und schaukeln wie ein Schiff auf seinen Wogen?
Die Weisen deiner Geige mir erklangen,
Wo Göttertrieb’ mein ganzes sein durchdrangen,
Die ewig nur der Künstler ganz ermißt;
Im Garten, den mein Herz wohl nie vergißt,
Steh’ ich wie einst, doch Tränen auf den Wangen;
Nicht seh’ ich dich auf grünem Podium prangen,
Das nun verschneit und öd und traurig ist.
Jetzt fällt’s in dichten weißen Flocken nieder,
Wüst liegt der Ort, er Sehnsucht Zähen fließen,
Fern übers Weltmeer ist der Freund gezogen.
Der Garten, der erblüht im Frühling wieder!
Doch werd’ auch ihn ans herz ich wieder schließen
Und schaukeln wie ein Schiff auf seinen Wogen?
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

