10.04.2026, 08:27
Boulevard des Capucines
Nie wird die Julinacht dem Sinn entschwinden,
Als dort beim Grand Cafe ich deiner harrte,
Ins Volksgewühl nach jedem Antlitz starrte,
In trunkner Sehnsucht heiligstem Empfinden.
Hier hofft’ ich, lechzt’ ich, brannt’ ich, dich zu finden;
O, wie der Wunsch mich narrte stets und narrte!
So schrie nicht Byron-Manfred nach Astarte,
Doch sein’ und mein’ Beschwörung – war den Winden.
Auf den Boulevards indessen wogten, wallten
Der Menschen Fluten, winkte mir das Leben
Verführerisch in tausend Lockgestalten.
Was galt mir ganz Paris!? Ich hätt’s zur Stunde
Für ein paar Wort’ aus deinem süßen Munde
Und deiner Geige einen Ton gegeben.
.
Nie wird die Julinacht dem Sinn entschwinden,
Als dort beim Grand Cafe ich deiner harrte,
Ins Volksgewühl nach jedem Antlitz starrte,
In trunkner Sehnsucht heiligstem Empfinden.
Hier hofft’ ich, lechzt’ ich, brannt’ ich, dich zu finden;
O, wie der Wunsch mich narrte stets und narrte!
So schrie nicht Byron-Manfred nach Astarte,
Doch sein’ und mein’ Beschwörung – war den Winden.
Auf den Boulevards indessen wogten, wallten
Der Menschen Fluten, winkte mir das Leben
Verführerisch in tausend Lockgestalten.
Was galt mir ganz Paris!? Ich hätt’s zur Stunde
Für ein paar Wort’ aus deinem süßen Munde
Und deiner Geige einen Ton gegeben.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

