29.12.2024, 02:39
Daheim
Wenn angelockt von deines Leibes Prangen
Ich allzu zärtlich, Freund, mich dir erzeige,
Wenn ich mein Haupt zu deinem Haupte neige,
Zu streiten selig deine Sammetwangen,
Wenn ich mit Armen wonnig dich umfangen
Und selbst im Kuß die süße Not nicht schweige:
Dann auf, Geliebter! Rasch ergreif’ die Geige,
Und spiel mir auf von Liebeslust und –Bangen!
Beim ersten Vollklang deiner Himmelslieder
Verstummt mit eins die Dirne Sinnlichkeit
Und stöhnt gekettet mir zu Füßen nieder,
Indes mein Geist, entrückt der Zeitlichkeit,
Von dannen schwebt auf strahlendem Gefieder
Zu Ätherhöhen reinster Geistigkeit.
Wenn angelockt von deines Leibes Prangen
Ich allzu zärtlich, Freund, mich dir erzeige,
Wenn ich mein Haupt zu deinem Haupte neige,
Zu streiten selig deine Sammetwangen,
Wenn ich mit Armen wonnig dich umfangen
Und selbst im Kuß die süße Not nicht schweige:
Dann auf, Geliebter! Rasch ergreif’ die Geige,
Und spiel mir auf von Liebeslust und –Bangen!
Beim ersten Vollklang deiner Himmelslieder
Verstummt mit eins die Dirne Sinnlichkeit
Und stöhnt gekettet mir zu Füßen nieder,
Indes mein Geist, entrückt der Zeitlichkeit,
Von dannen schwebt auf strahlendem Gefieder
Zu Ätherhöhen reinster Geistigkeit.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

