03.12.2024, 09:49
Mit meiner Photographie
Als mich dein Bild zum erstenmal entzückte,
Was war es, das mich mächtig zu dir zwang?
Was war es, das bei deiner Saiten Klang
Wie Grüße geist’ger Heimat mich beglückte?
Und als zum Abschied ich die Hand dir drückte,
Was war es, das urplötzlich dich durchdrang?
Was wie du sagst, in Glückes Überschwang
Dir wie ein Funke durch die Glieder zückte?
War’s nichts als kurze, flücht’ge Traumverblendung,
Die in dem Rausche zweier Künstlerstunden
Uns allzu rasch, drum allzu leicht verbunden?
War’s nicht die Ahnung gleicher Priestersendung,
die wahlverwandte Geister hier entzündet,
Und einen Bund fürs Leben uns begründet?
Als mich dein Bild zum erstenmal entzückte,
Was war es, das mich mächtig zu dir zwang?
Was war es, das bei deiner Saiten Klang
Wie Grüße geist’ger Heimat mich beglückte?
Und als zum Abschied ich die Hand dir drückte,
Was war es, das urplötzlich dich durchdrang?
Was wie du sagst, in Glückes Überschwang
Dir wie ein Funke durch die Glieder zückte?
War’s nichts als kurze, flücht’ge Traumverblendung,
Die in dem Rausche zweier Künstlerstunden
Uns allzu rasch, drum allzu leicht verbunden?
War’s nicht die Ahnung gleicher Priestersendung,
die wahlverwandte Geister hier entzündet,
Und einen Bund fürs Leben uns begründet?
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

