18.09.2024, 10:23
Mit meinen Gedichten
Dir ward die neidenswerteste der Gaben
Vom Schicksal in der Wiege schon gespendet:
Du wardst aus Himmels Räumen uns gesendet,
Mit hehren Weisen jedes Herz zu laben.
Nur Eines mangelt heute noch dem Knaben,
Doch das den wahren Künstler erst vollendet:
Im Reich des Denkens bist du noch verblendet,
Nicht kannst du deine eig’ne Welt noch haben.
Drum laß dies Buch aus reifern Freundes Händen
Dir nach und nach das Licht der seinen spenden,
Verweb’ es mit dem Zauber deiner Lieder;
Und bracht’ es näher dich dereinst dem Ziele,
Dann komm auf’s neu’ mit deinem Saitenspiele
Und gib in Tönen mein Geschenk mir wieder!
Dir ward die neidenswerteste der Gaben
Vom Schicksal in der Wiege schon gespendet:
Du wardst aus Himmels Räumen uns gesendet,
Mit hehren Weisen jedes Herz zu laben.
Nur Eines mangelt heute noch dem Knaben,
Doch das den wahren Künstler erst vollendet:
Im Reich des Denkens bist du noch verblendet,
Nicht kannst du deine eig’ne Welt noch haben.
Drum laß dies Buch aus reifern Freundes Händen
Dir nach und nach das Licht der seinen spenden,
Verweb’ es mit dem Zauber deiner Lieder;
Und bracht’ es näher dich dereinst dem Ziele,
Dann komm auf’s neu’ mit deinem Saitenspiele
Und gib in Tönen mein Geschenk mir wieder!
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

