27.07.2025, 04:01
Erklärung
An Dr. B. Fuchs
„Aus dir spricht heute noch das große Kind;
Vom Leben lern’, ein Mann, ein ganzer, werde!“
So riefst du mir mit freundlicher Gebärde,
In Rat und Tat als Freund mir wohlgesinnt.
Wohl, du hast recht! Im Weltlauf nur gewinnt,
Wer festen Fußes stampft die harte Erde,
Doch Kummer trifft und Drangsal und Beschwerde
Das große Kind, das nur die Blumen minnt.
Und dennoch fleh’ ich, in dess’ Unterschreiben,
Mich blutig fort am rauhen Alltag schürfend:
O laß dein Kind, Natur, mich ewig bleiben!
Laß mich, der Männerreife nie bedürfend,
Am Schoß dir sitzen, fern des Tages Treiben,
Nur deine Mär’ mit trunkner Seele schlürfend!
An Dr. B. Fuchs
„Aus dir spricht heute noch das große Kind;
Vom Leben lern’, ein Mann, ein ganzer, werde!“
So riefst du mir mit freundlicher Gebärde,
In Rat und Tat als Freund mir wohlgesinnt.
Wohl, du hast recht! Im Weltlauf nur gewinnt,
Wer festen Fußes stampft die harte Erde,
Doch Kummer trifft und Drangsal und Beschwerde
Das große Kind, das nur die Blumen minnt.
Und dennoch fleh’ ich, in dess’ Unterschreiben,
Mich blutig fort am rauhen Alltag schürfend:
O laß dein Kind, Natur, mich ewig bleiben!
Laß mich, der Männerreife nie bedürfend,
Am Schoß dir sitzen, fern des Tages Treiben,
Nur deine Mär’ mit trunkner Seele schlürfend!
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

