27.12.2024, 20:17
Das Höchste zwischen Grab und Wiege
ich konnt’ mich nie zu jenen Dichtern neigen,
Die stets in Leid nur sich ergehn und Klagen,
Die an der Welt, an Gott, an sich verzagen
Und deren höchstes Ziel: das letzte Schweigen.
Sie gleichen Priestern, die auf Kanzeln steigen,
Dem Volke Gottesleugnung vorzutragen,
Heerführern, die, statt selbst hervorzuragen
Durch Tapferkeit, sich weich und weibisch zeigen.
Wer lehrt uns, wenn nicht Priester, Gottvertrauen?
Wer, wenn die Führer nicht, den Mut im Kriege?
Wer, wenn nicht Dichter, Ideale bauen?
Und die all einzig führ’n allhier zum Ziele!
mit Künstlerblick ins Weltenmärchen schauen:
Das Letzt’ und Höchste zwischen Grab und Wiege!
ich konnt’ mich nie zu jenen Dichtern neigen,
Die stets in Leid nur sich ergehn und Klagen,
Die an der Welt, an Gott, an sich verzagen
Und deren höchstes Ziel: das letzte Schweigen.
Sie gleichen Priestern, die auf Kanzeln steigen,
Dem Volke Gottesleugnung vorzutragen,
Heerführern, die, statt selbst hervorzuragen
Durch Tapferkeit, sich weich und weibisch zeigen.
Wer lehrt uns, wenn nicht Priester, Gottvertrauen?
Wer, wenn die Führer nicht, den Mut im Kriege?
Wer, wenn nicht Dichter, Ideale bauen?
Und die all einzig führ’n allhier zum Ziele!
mit Künstlerblick ins Weltenmärchen schauen:
Das Letzt’ und Höchste zwischen Grab und Wiege!
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

