21.12.2024, 09:41
Mein Höchstes
Ich sag’ es stets: Das wunderhehrst Genießen
Erfließt mir aus der heil’gen Macht der Töne;
Doch dann vermag der Reiz der Menschensöhne
Das Paradies zunächst mir aufzuschließen.
Doch was zu aller höchst mir kann entsprießen,
Daß jed’ und alles Glück der Welt mir’s kröne,
ist, wenn Musik und Rausch vor Menschenschöne
Mit eins in einen Hochakkord verfließen.
Mein Blick war nie von Schönheit so geblendet,
Mein Ohr noch nie so im Genuß verschwendet,
Mein Wesen nie so hehr in sich vollendet:
Als wenn ich bei dem Engelsklang der Laute
Im Frühlingsgarten, wann der Himmel blaute,
In ein verklärtes Menschenantlitz schaute
Ich sag’ es stets: Das wunderhehrst Genießen
Erfließt mir aus der heil’gen Macht der Töne;
Doch dann vermag der Reiz der Menschensöhne
Das Paradies zunächst mir aufzuschließen.
Doch was zu aller höchst mir kann entsprießen,
Daß jed’ und alles Glück der Welt mir’s kröne,
ist, wenn Musik und Rausch vor Menschenschöne
Mit eins in einen Hochakkord verfließen.
Mein Blick war nie von Schönheit so geblendet,
Mein Ohr noch nie so im Genuß verschwendet,
Mein Wesen nie so hehr in sich vollendet:
Als wenn ich bei dem Engelsklang der Laute
Im Frühlingsgarten, wann der Himmel blaute,
In ein verklärtes Menschenantlitz schaute
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

