13.12.2024, 11:39
Die höchste Kunst
Die Dichtkunst heiß’ ich von den Künsten allen
Die weit umfassendste und sonder Schranken,
Denn unermeßlich ist sie, gleich Gedanken,
Sie kann den fernsten treulich widerhallen.
Als dauerndster auch soll ihr Lob erschallen,
Der wir des Geistes ält’ste Schätze danken,
Die, wenn die Sänger längst im Staub versanken,
jahrtausendlang noch leben unzerfallen.
Allein die höchste ist die Kunst der Töne,
Denn nie und nimmer kann die Sprache sagen,
Was jene offenbart von ew’ger Schöne.
In Sphären, hin mich Wagner oft enttragen,
Trägt mich kein Shakespeare, wie ihn Ruhm auch kröne,
Ja selbst die Trias nicht aus Hellas Tagen.
Die Dichtkunst heiß’ ich von den Künsten allen
Die weit umfassendste und sonder Schranken,
Denn unermeßlich ist sie, gleich Gedanken,
Sie kann den fernsten treulich widerhallen.
Als dauerndster auch soll ihr Lob erschallen,
Der wir des Geistes ält’ste Schätze danken,
Die, wenn die Sänger längst im Staub versanken,
jahrtausendlang noch leben unzerfallen.
Allein die höchste ist die Kunst der Töne,
Denn nie und nimmer kann die Sprache sagen,
Was jene offenbart von ew’ger Schöne.
In Sphären, hin mich Wagner oft enttragen,
Trägt mich kein Shakespeare, wie ihn Ruhm auch kröne,
Ja selbst die Trias nicht aus Hellas Tagen.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

