08.07.2024, 09:45
Im Frühlingsgarten
Ich weiß mir nicht erhab’neres Entzücken,
Als wenn die Bäume rings in blüte stehn,
Im Frühlingsgarten auf und ab zu gehn
Und schöne Menschenkinder anzublicken.
Unmöglich ist’s, mit Worten auszudrücken,
was mich ergreift bei also reinem Sehn,
Und nur der Künstler kann mich ganz verstehn,
Der selbst empfindet solches Weltentrücken.
In solchen Stunden hehrster Herzenslust
Erkenn’ ich ganz dem Erdstaub mich entronnen,
Bin ich der höhern Heimat mir bewußt.
In Rauschmomenten solcher Geisteswonnen
Fühl’ ich den Dichter tief in meiner Brust,
Und hätt’ ich nie den kleinsten Vers ersonnen.
Ich weiß mir nicht erhab’neres Entzücken,
Als wenn die Bäume rings in blüte stehn,
Im Frühlingsgarten auf und ab zu gehn
Und schöne Menschenkinder anzublicken.
Unmöglich ist’s, mit Worten auszudrücken,
was mich ergreift bei also reinem Sehn,
Und nur der Künstler kann mich ganz verstehn,
Der selbst empfindet solches Weltentrücken.
In solchen Stunden hehrster Herzenslust
Erkenn’ ich ganz dem Erdstaub mich entronnen,
Bin ich der höhern Heimat mir bewußt.
In Rauschmomenten solcher Geisteswonnen
Fühl’ ich den Dichter tief in meiner Brust,
Und hätt’ ich nie den kleinsten Vers ersonnen.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

