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		<title><![CDATA[Sonett-Forum - Genre-Dichtung]]></title>
		<link>https://sonett-archiv.com/forum/</link>
		<description><![CDATA[Sonett-Forum - https://sonett-archiv.com/forum]]></description>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 17:03:28 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[selbstjustiz]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=25043</link>
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2022 13:52:39 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=5413">Theo Breuer</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=25043</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">selbstjustiz ∙ der dichter reimt sich zu tode</span><br />
<br />
dämmrig draußen ∙ kaum noch hell<br />
finger flitzen springen (schnell)<br />
allein die mondsichel glüht grell<br />
plötzlich hört er: hundgebell<br />
<br />
blutbad mordtat denkt der ›dichter‹<br />
moralin (er wird zum richter):<br />
menschen – nichts als wild gelichter<br />
(vertippt er sich zum weltvernichter)<br />
<br />
nicht mal eine zeile bricht er<br />
blitzschnell brieft er: bleichgesichter –<br />
tot + töter vom gewicht her – – –<br />
<br />
am end denkt er: sensationell<br />
reißt sich selbst vom leib sein fell<br />
(das sonett ∙ ist kriminell)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">selbstjustiz ∙ der dichter reimt sich zu tode</span><br />
<br />
dämmrig draußen ∙ kaum noch hell<br />
finger flitzen springen (schnell)<br />
allein die mondsichel glüht grell<br />
plötzlich hört er: hundgebell<br />
<br />
blutbad mordtat denkt der ›dichter‹<br />
moralin (er wird zum richter):<br />
menschen – nichts als wild gelichter<br />
(vertippt er sich zum weltvernichter)<br />
<br />
nicht mal eine zeile bricht er<br />
blitzschnell brieft er: bleichgesichter –<br />
tot + töter vom gewicht her – – –<br />
<br />
am end denkt er: sensationell<br />
reißt sich selbst vom leib sein fell<br />
(das sonett ∙ ist kriminell)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vampire-Lady oder Fastnacht - Blutjung]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1746</link>
			<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 10:51:01 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=13">cameleon</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1746</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vampire-Lady oder Fastnacht - Blutjung</span><br />
<br />
Im Land der Dichter und der Kleckse<br />
bin ich verschrien als Strudelhexe.<br />
Man sieht mir manchen Bockmist nach,<br />
ich bin steinalt und schon recht schwach.<br />
<br />
Seit gestern fühl ich mich blutjung,<br />
geh in den Tag mit neuem Schwung,<br />
denn in dem Forum Nummer vier,<br />
da traf ich Dieter, den Vampir!<br />
<br />
Seitdem pfeif ich auf Lyrikschmalz!<br />
Beim zarten Biss in meinen Hals,<br />
wenn Schweiß und Blut und Tränen fließen,<br />
kann ich die Fastnacht voll genießen.<br />
<br />
Verschont mit Krapfen mich und Kuchen -<br />
ich geh mir jetzt ein Opfer suchen.<br />
<br />
© Karin Rohner 2010]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vampire-Lady oder Fastnacht - Blutjung</span><br />
<br />
Im Land der Dichter und der Kleckse<br />
bin ich verschrien als Strudelhexe.<br />
Man sieht mir manchen Bockmist nach,<br />
ich bin steinalt und schon recht schwach.<br />
<br />
Seit gestern fühl ich mich blutjung,<br />
geh in den Tag mit neuem Schwung,<br />
denn in dem Forum Nummer vier,<br />
da traf ich Dieter, den Vampir!<br />
<br />
Seitdem pfeif ich auf Lyrikschmalz!<br />
Beim zarten Biss in meinen Hals,<br />
wenn Schweiß und Blut und Tränen fließen,<br />
kann ich die Fastnacht voll genießen.<br />
<br />
Verschont mit Krapfen mich und Kuchen -<br />
ich geh mir jetzt ein Opfer suchen.<br />
<br />
© Karin Rohner 2010]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Von Auruns Thron]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1743</link>
			<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 09:15:43 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=12">Friedrich</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1743</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Überarbeitete Version:</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Von Auruns Thron</span><br />
<br />
Im Morgendunst durchstreift ein Sonnenton<br />
die Kronendächer, torkelt, lässt sich nieder,<br />
erschrickt, entflieht als Hauch im Goldgefieder -<br />
und Stille fließt herab von Auruns Thron.<br />
<br />
Aus einem Meer von Urwaldriesen ragen<br />
drei Marmorklippen in den Himmel auf,<br />
umströmt am Tripelfuß vom Schlingenlauf<br />
des Som, umrankt von vielen, alten Sagen.<br />
<br />
Hoch oben funkeln grell im ersten Licht<br />
die Kuppeln Kirguns, Königssitz, Sakrale,<br />
seit jeher Horst der Sonnenvögel. Dicht<br />
<br />
bedrängt ihr langes Schweigen, tanzen fahle<br />
Erinnerungen auf ihm, bis es bricht -<br />
sein Hall erstirbt schon ungezählte Male…<br />
<br />
<br />
© Friedrich<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Alte Version:</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Von Auruns Thron</span><br />
<br />
<br />
Im Morgendunst durchstreift ein Glockenton<br />
die Kronendächer, torkelt, lässt sich nieder,<br />
erschrickt, entflieht als Hauch im Goldgefieder -<br />
und Stille fließt herab von Auruns Thron.<br />
<br />
Aus einem Meer von Urwaldriesen ragen<br />
drei Marmorklippen in den Himmel auf,<br />
umströmt am Tripelfuß vom Schlingenlauf<br />
des Som, umrankt von vielen, alten Sagen.<br />
<br />
Hoch oben funkeln grell im ersten Licht<br />
die Kuppeln Kirguns, Königssitz, Sakrale,<br />
seit jeher Horst der Sonnenvögel. Dicht<br />
<br />
bedrängt ihr langes Schweigen, tanzen fahle<br />
Erinnerungen auf ihm, bis es bricht -<br />
Geläut ertönt zum ungezählten Male…<br />
<br />
<br />
© Friedrich]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Überarbeitete Version:</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Von Auruns Thron</span><br />
<br />
Im Morgendunst durchstreift ein Sonnenton<br />
die Kronendächer, torkelt, lässt sich nieder,<br />
erschrickt, entflieht als Hauch im Goldgefieder -<br />
und Stille fließt herab von Auruns Thron.<br />
<br />
Aus einem Meer von Urwaldriesen ragen<br />
drei Marmorklippen in den Himmel auf,<br />
umströmt am Tripelfuß vom Schlingenlauf<br />
des Som, umrankt von vielen, alten Sagen.<br />
<br />
Hoch oben funkeln grell im ersten Licht<br />
die Kuppeln Kirguns, Königssitz, Sakrale,<br />
seit jeher Horst der Sonnenvögel. Dicht<br />
<br />
bedrängt ihr langes Schweigen, tanzen fahle<br />
Erinnerungen auf ihm, bis es bricht -<br />
sein Hall erstirbt schon ungezählte Male…<br />
<br />
<br />
© Friedrich<br />
<br />
<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Alte Version:</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Von Auruns Thron</span><br />
<br />
<br />
Im Morgendunst durchstreift ein Glockenton<br />
die Kronendächer, torkelt, lässt sich nieder,<br />
erschrickt, entflieht als Hauch im Goldgefieder -<br />
und Stille fließt herab von Auruns Thron.<br />
<br />
Aus einem Meer von Urwaldriesen ragen<br />
drei Marmorklippen in den Himmel auf,<br />
umströmt am Tripelfuß vom Schlingenlauf<br />
des Som, umrankt von vielen, alten Sagen.<br />
<br />
Hoch oben funkeln grell im ersten Licht<br />
die Kuppeln Kirguns, Königssitz, Sakrale,<br />
seit jeher Horst der Sonnenvögel. Dicht<br />
<br />
bedrängt ihr langes Schweigen, tanzen fahle<br />
Erinnerungen auf ihm, bis es bricht -<br />
Geläut ertönt zum ungezählten Male…<br />
<br />
<br />
© Friedrich]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sneaky: Der Nebel schleicht sich an, ...]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1695</link>
			<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 06:07:32 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1695</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Der Nebel schleicht sich an, verschließt die Türen<br />
zu euren Häusern und zu euren Herzen,<br />
lasst brennen an den Fenstern Weihekerzen,<br />
die Grenzen sind heut dünn, die Toten spüren<br />
<br />
verwischte Pfade, die ins Leben führen,<br />
ins Sein, ins Licht, zu Leben und zu Scherzen.<br />
Doch ihre Zungen fesseln die Sesterzen,<br />
des Fährmanns Preis vergiftet, sie berühren<br />
<br />
heißt selber gehen vor der Zeit mit Dunkelheiten<br />
die kommen werden, morgen oder später,<br />
um dich zu deiner Stunde zu geleiten,<br />
<br />
zum Haus der Ahnenreihe, deiner Väter.<br />
Doch willst du heute nicht hinübergleiten,<br />
dann schließ die Tür, der Nebel birgt Verräter.</blockquote>
<br />
Hallo Sneaky,<br />
<br />
mit diesem Text bist du wohl am dichtesten an die ürsprünglichen Vorstellungen zu Samhain herangekommen, zumindest der irischen Version.<br />
Ich finde das Sonett soweit stimmig, nur die Interpunktion könnte noch optimiert werden. So könnte man z. B. am Anfang auch denken, daß der Nebel die Türen verschließt. Ab und zu ein Punkt, Doppelpunkt oder Semikolon statt dem x-ten Komma würde für etwas mehr Übersicht sorgen.<br />
<br />
LG ZaunköniG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Der Nebel schleicht sich an, verschließt die Türen<br />
zu euren Häusern und zu euren Herzen,<br />
lasst brennen an den Fenstern Weihekerzen,<br />
die Grenzen sind heut dünn, die Toten spüren<br />
<br />
verwischte Pfade, die ins Leben führen,<br />
ins Sein, ins Licht, zu Leben und zu Scherzen.<br />
Doch ihre Zungen fesseln die Sesterzen,<br />
des Fährmanns Preis vergiftet, sie berühren<br />
<br />
heißt selber gehen vor der Zeit mit Dunkelheiten<br />
die kommen werden, morgen oder später,<br />
um dich zu deiner Stunde zu geleiten,<br />
<br />
zum Haus der Ahnenreihe, deiner Väter.<br />
Doch willst du heute nicht hinübergleiten,<br />
dann schließ die Tür, der Nebel birgt Verräter.</blockquote>
<br />
Hallo Sneaky,<br />
<br />
mit diesem Text bist du wohl am dichtesten an die ürsprünglichen Vorstellungen zu Samhain herangekommen, zumindest der irischen Version.<br />
Ich finde das Sonett soweit stimmig, nur die Interpunktion könnte noch optimiert werden. So könnte man z. B. am Anfang auch denken, daß der Nebel die Türen verschließt. Ab und zu ein Punkt, Doppelpunkt oder Semikolon statt dem x-ten Komma würde für etwas mehr Übersicht sorgen.<br />
<br />
LG ZaunköniG]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sneaky: Acht rote Lampen ...]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1694</link>
			<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 08:50:04 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1694</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Acht rote Lampen werfen Schwefelflammen<br />
aus Ecken, die den kleinsten Schritt belauern,<br />
verdunkelt in verkrümmten Schatten kauern,<br />
die nicht von Bäumen oder Buschwerk stammen.<br />
<br />
Acht Fledermäuse trudeln wie die klammen<br />
Blätter wenn Sturm aufkommt. An Friedhofsmauern<br />
scheint wilder Wein im Mondlicht zu erschauern,<br />
(ich flüstere, Mensch reiß dich mal zusammen).<br />
<br />
Auf Wegen knirscht der Kies und Zweige knacken<br />
von nichts, es klingt nach Totenmenuetten<br />
im Glockenschlag, der Schweiß dampft mir im Nacken,<br />
Bis morgen grab ich hier acht Ruhestätten.<br />
<br />
Die Grenze hält erst stand nach Samhainnacht. <br />
Massencrash, Drachenlochbrücke. A 8. </blockquote>
<br />
<br />
Hallo Sneaky,<br />
<br />
Ich habe hier etwas Probleme den Text zu verorten.<br />
Die roten Lampen könnten Rücklichter sein, die verkrümmten Schatten die rundlichen Umrisse der Autos. Das würde auch gut zu deiner Schlußpointe auf der A 8 passen. Aber im Mittelteil kommst du etwas vom Weg ab. Die Friedhofsmauer ist vielleicht noch von der Autobahn zu sehen, aber der knirschende Kies und knarrende Zweige? <br />
Also spielt die ganze Szene doch auf dem Friedhof und die roten Lampen sind Grablichter? <br />
Dann fehlt die Überleitung zum Massencrash.<br />
<br />
LG ZaunköniG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Acht rote Lampen werfen Schwefelflammen<br />
aus Ecken, die den kleinsten Schritt belauern,<br />
verdunkelt in verkrümmten Schatten kauern,<br />
die nicht von Bäumen oder Buschwerk stammen.<br />
<br />
Acht Fledermäuse trudeln wie die klammen<br />
Blätter wenn Sturm aufkommt. An Friedhofsmauern<br />
scheint wilder Wein im Mondlicht zu erschauern,<br />
(ich flüstere, Mensch reiß dich mal zusammen).<br />
<br />
Auf Wegen knirscht der Kies und Zweige knacken<br />
von nichts, es klingt nach Totenmenuetten<br />
im Glockenschlag, der Schweiß dampft mir im Nacken,<br />
Bis morgen grab ich hier acht Ruhestätten.<br />
<br />
Die Grenze hält erst stand nach Samhainnacht. <br />
Massencrash, Drachenlochbrücke. A 8. </blockquote>
<br />
<br />
Hallo Sneaky,<br />
<br />
Ich habe hier etwas Probleme den Text zu verorten.<br />
Die roten Lampen könnten Rücklichter sein, die verkrümmten Schatten die rundlichen Umrisse der Autos. Das würde auch gut zu deiner Schlußpointe auf der A 8 passen. Aber im Mittelteil kommst du etwas vom Weg ab. Die Friedhofsmauer ist vielleicht noch von der Autobahn zu sehen, aber der knirschende Kies und knarrende Zweige? <br />
Also spielt die ganze Szene doch auf dem Friedhof und die roten Lampen sind Grablichter? <br />
Dann fehlt die Überleitung zum Massencrash.<br />
<br />
LG ZaunköniG]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Sneaky: Die Schatten fallen lang, ...]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1691</link>
			<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 16:08:01 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1691</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Die Schatten fallen lang, ich muss mich eilen<br />
vor Sonnenuntergang noch heimzukommen.<br />
10 Morde schon, noch keiner festgenommen,<br />
da ist`s nicht gut, zu lange zu verweilen.<br />
<br />
Im Rinnstein läuft die Schwärze aus den Zeilen<br />
`ner Zeitung in den Gully, doch verschwommen<br />
grinst ein Phantombild, ich merk` wie beklommen<br />
die Dunkelheit mich macht, sie kratzt wie Feilen.<br />
<br />
Da vorne kontrollieren sie Passanten,<br />
da fühlt man sich doch gleich beschützt und besser,<br />
trotz diesem mörderischen Unbekannten.<br />
<br />
Der Mond geht auf, sein scharfes Silbermesser,<br />
grüßt Stahl in meiner Hand als Blutsverwandten,<br />
dann kommt der Nebel und verbirgt den Fresser. </blockquote>
<br />
<br />
Hallo Sneaky,<br />
<br />
Eine nette Idee, daß sich Lyrich am Ende als Täter offenbart.<br />
daß er sich im Dunkeln beklommen fühlt, aber sicher beim Anblick der Polizei, bedarf dann doch einer Erklärung. Da ist dein Gedicht nicht köhärent.<br />
<br />
Formal ist vor allem das zweite Quartett nicht ganz rund. Kannst du das "'ner" in Z6 vielleicht noch eliminieren? Z7 läuft rythmisch unrund. "Ich merk" wird hier gegen den Strich betont.<br />
In Zeile 9 könntest du das erste "da" leicht gegen ein "dort" eintauschen.<br />
<br />
LG ZaunköniG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Die Schatten fallen lang, ich muss mich eilen<br />
vor Sonnenuntergang noch heimzukommen.<br />
10 Morde schon, noch keiner festgenommen,<br />
da ist`s nicht gut, zu lange zu verweilen.<br />
<br />
Im Rinnstein läuft die Schwärze aus den Zeilen<br />
`ner Zeitung in den Gully, doch verschwommen<br />
grinst ein Phantombild, ich merk` wie beklommen<br />
die Dunkelheit mich macht, sie kratzt wie Feilen.<br />
<br />
Da vorne kontrollieren sie Passanten,<br />
da fühlt man sich doch gleich beschützt und besser,<br />
trotz diesem mörderischen Unbekannten.<br />
<br />
Der Mond geht auf, sein scharfes Silbermesser,<br />
grüßt Stahl in meiner Hand als Blutsverwandten,<br />
dann kommt der Nebel und verbirgt den Fresser. </blockquote>
<br />
<br />
Hallo Sneaky,<br />
<br />
Eine nette Idee, daß sich Lyrich am Ende als Täter offenbart.<br />
daß er sich im Dunkeln beklommen fühlt, aber sicher beim Anblick der Polizei, bedarf dann doch einer Erklärung. Da ist dein Gedicht nicht köhärent.<br />
<br />
Formal ist vor allem das zweite Quartett nicht ganz rund. Kannst du das "'ner" in Z6 vielleicht noch eliminieren? Z7 läuft rythmisch unrund. "Ich merk" wird hier gegen den Strich betont.<br />
In Zeile 9 könntest du das erste "da" leicht gegen ein "dort" eintauschen.<br />
<br />
LG ZaunköniG]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zaunkönig: Der rote Junker]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1685</link>
			<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 21:42:41 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=5">Sneaky</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1685</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Hier, sagt man also, hat der rote Junker<br />
sein Grab gefunden. Nur ein Ammenmärchen,<br />
das älter ist als dieser Luftschutzbunker.<br />
Aus Mauerrissen wachsen Birken, Lärchen;<br />
<br />
Vor Blut- und Weißdorn feixen schwarze Pärchen<br />
in schweren Mänteln und Kajal. Sie flunkern:<br />
Von schwarzen Messen, Zombies, Silberhärchen,<br />
und von Elise, ihren schweren Klunkern<br />
<br />
für die der Junker mordete und starb...<br />
Wie herrlich grausig hier die Stiegen knarren!<br />
(Holz arbeitet...) Wo Blut und Wolfsmilch floss,<br />
wo noch sein Geist um ihre Seele warb,<br />
kann man noch schauernd ins Gewölbe starren!<br />
<br />
und irgendwann fällt eine Tür ins Schloss... </blockquote>
<br />
Hallo Zaunkönig,<br />
<br />
das nenn ich mal fein unterkühlten Grusel mit der ins Schloss fallenden Tür. Das Ausmalen warum die Tür zufiel bleibt offen. Astrein gesetzte Pointe. <br />
<br />
Was mich gestört hat war die Kombination Luftschutzbunker / quietschende Stiege. Die Stiege klingt mir zu altmodisch für den Bunker.<br />
<br />
wo noch sein Geist um ihre Seele warb,<br />
kann man noch schauernd ins Gewölbe starren!<br />
hier würde ich ein "noch" eliminieren<br />
<br />
wo just sein Geist um ihre Seele warb oder<br />
kann man erschauernd ins Gewölbe schauen<br />
<br />
Gruß<br />
<br />
Sneaky]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Hier, sagt man also, hat der rote Junker<br />
sein Grab gefunden. Nur ein Ammenmärchen,<br />
das älter ist als dieser Luftschutzbunker.<br />
Aus Mauerrissen wachsen Birken, Lärchen;<br />
<br />
Vor Blut- und Weißdorn feixen schwarze Pärchen<br />
in schweren Mänteln und Kajal. Sie flunkern:<br />
Von schwarzen Messen, Zombies, Silberhärchen,<br />
und von Elise, ihren schweren Klunkern<br />
<br />
für die der Junker mordete und starb...<br />
Wie herrlich grausig hier die Stiegen knarren!<br />
(Holz arbeitet...) Wo Blut und Wolfsmilch floss,<br />
wo noch sein Geist um ihre Seele warb,<br />
kann man noch schauernd ins Gewölbe starren!<br />
<br />
und irgendwann fällt eine Tür ins Schloss... </blockquote>
<br />
Hallo Zaunkönig,<br />
<br />
das nenn ich mal fein unterkühlten Grusel mit der ins Schloss fallenden Tür. Das Ausmalen warum die Tür zufiel bleibt offen. Astrein gesetzte Pointe. <br />
<br />
Was mich gestört hat war die Kombination Luftschutzbunker / quietschende Stiege. Die Stiege klingt mir zu altmodisch für den Bunker.<br />
<br />
wo noch sein Geist um ihre Seele warb,<br />
kann man noch schauernd ins Gewölbe starren!<br />
hier würde ich ein "noch" eliminieren<br />
<br />
wo just sein Geist um ihre Seele warb oder<br />
kann man erschauernd ins Gewölbe schauen<br />
<br />
Gruß<br />
<br />
Sneaky]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Halloween-Special]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1675</link>
			<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 16:08:08 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=1675</guid>
			<description><![CDATA[17:08 Uhr Ortszeit - Sonnenuntergang<br />
Ich dachte, daß Sneaky vorlegt, aber dann mache ich halt den Anfang<br />
zum Halloween-Tread<br />
<br />
<img src="http://www.sonett-archiv.com/forum/images/attachments/297.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: 297.gif]" class="mycode_img" /><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Jack O'Lantern</span><br />
<br />
Komm Jack, dir ist ein eigner Ort verheißen,<br />
nach einer Jahresspanne Nachtdurchwandeln.<br />
Zum elften Vollmond laß mit Dir verhandeln:<br />
Dein Blick soll durch die Dunkelheiten gleißen!<br />
<br />
Den Golem will ich Dir vom Kürbis machen,<br />
der Dir für eine angesetzte Frist<br />
ein neuer Leib und neue Heimat ist.<br />
Als Lohn sollst Du mir Haus und Hof bewachen,<br />
<br />
denn keine Seele soll durch Tür und Fenster<br />
heut Nacht, beim bunten Treiben der Gespenster.<br />
Ich stell Dir Leib und Flamme, die es braucht,<br />
<br />
um Dir für Reue Gnade zu erhoffen.<br />
Nur diese Nacht steht Dir die Chance offen:<br />
Zum Morgen ist Dein Lichtlein aufgeraucht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[17:08 Uhr Ortszeit - Sonnenuntergang<br />
Ich dachte, daß Sneaky vorlegt, aber dann mache ich halt den Anfang<br />
zum Halloween-Tread<br />
<br />
<img src="http://www.sonett-archiv.com/forum/images/attachments/297.gif" loading="lazy"  alt="[Bild: 297.gif]" class="mycode_img" /><br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Jack O'Lantern</span><br />
<br />
Komm Jack, dir ist ein eigner Ort verheißen,<br />
nach einer Jahresspanne Nachtdurchwandeln.<br />
Zum elften Vollmond laß mit Dir verhandeln:<br />
Dein Blick soll durch die Dunkelheiten gleißen!<br />
<br />
Den Golem will ich Dir vom Kürbis machen,<br />
der Dir für eine angesetzte Frist<br />
ein neuer Leib und neue Heimat ist.<br />
Als Lohn sollst Du mir Haus und Hof bewachen,<br />
<br />
denn keine Seele soll durch Tür und Fenster<br />
heut Nacht, beim bunten Treiben der Gespenster.<br />
Ich stell Dir Leib und Flamme, die es braucht,<br />
<br />
um Dir für Reue Gnade zu erhoffen.<br />
Nur diese Nacht steht Dir die Chance offen:<br />
Zum Morgen ist Dein Lichtlein aufgeraucht.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Klagelied des Biestes]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=955</link>
			<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 12:45:22 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=42">Still Alive</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=955</guid>
			<description><![CDATA[Vor Kälte schützt mich nicht mein Büßerhemd aus Narben, <br />
und keine Maske passt auf mein Gesicht geschunden. <br />
Es brennt sich durch mein Fell die Einsamkeit der Stunden. <br />
Im Spiegel spukt die Zeit, da Hoffnungen leis’ starben. <br />
<br />
Zu töten wag’ ich nicht, obgleich ich Klauen habe, <br />
und beißen lässt sich nicht der Zweifel lachend’ Kehle, <br />
wenn statt des Brüllens ich das ew’ge Schweigen wähle. <br />
Sieh, wie ich mich am Fluch so voller Jammer labe! <br />
<br />
Gefang’ner fremder Abscheu, mich wird nur erlösen, <br />
wer seh’n und lindern kann die Albträume des Bösen, <br />
die Fehler auch versöhnt, die hinter Rache liegen. <br />
<br />
Als Biest seh’ ich gern zu, wie mir die Tage weichen. <br />
Die Fragen sind mutiert, nichts mehr als weit’re Zeichen. <br />
Wird fremde Schönheit einst die Angst in mir besiegen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Vor Kälte schützt mich nicht mein Büßerhemd aus Narben, <br />
und keine Maske passt auf mein Gesicht geschunden. <br />
Es brennt sich durch mein Fell die Einsamkeit der Stunden. <br />
Im Spiegel spukt die Zeit, da Hoffnungen leis’ starben. <br />
<br />
Zu töten wag’ ich nicht, obgleich ich Klauen habe, <br />
und beißen lässt sich nicht der Zweifel lachend’ Kehle, <br />
wenn statt des Brüllens ich das ew’ge Schweigen wähle. <br />
Sieh, wie ich mich am Fluch so voller Jammer labe! <br />
<br />
Gefang’ner fremder Abscheu, mich wird nur erlösen, <br />
wer seh’n und lindern kann die Albträume des Bösen, <br />
die Fehler auch versöhnt, die hinter Rache liegen. <br />
<br />
Als Biest seh’ ich gern zu, wie mir die Tage weichen. <br />
Die Fragen sind mutiert, nichts mehr als weit’re Zeichen. <br />
Wird fremde Schönheit einst die Angst in mir besiegen?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Teufel am Teich]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=952</link>
			<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 19:35:22 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=952</guid>
			<description><![CDATA[In sich ist alles Stille, leises Flüstern,<br />
Ein Blatt, das rauscht; das Sirren einer Fliege. –<br />
Der Schwelbrand von geschlechtlicher Intrige<br />
Entstammt dem Funken. Etwas regt sich lüstern.<br />
<br />
Kosmetika, ein Zetern, ein Entweichen<br />
Von Pheromonen; ungeliebte Spießer. –<br />
Inbrunst entflammt den großen Blutvergießer,<br />
In seiner Zeit. Wie sich die Zeiten gleichen.<br />
<br />
Ein Teppich Terpentin auf Ozeanen,<br />
In dessen Tiefen nun die Schreie fliehen,<br />
Die ruhig wären, wenn sie oben spieen;<br />
Ein Treibhaus. – Dessen Fenster decken Planen.<br />
<br />
Ein Frosch übt Quak in quecksilbrigen Dämpfen,<br />
Geruch von Flor, und Nadelwald in Krämpfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In sich ist alles Stille, leises Flüstern,<br />
Ein Blatt, das rauscht; das Sirren einer Fliege. –<br />
Der Schwelbrand von geschlechtlicher Intrige<br />
Entstammt dem Funken. Etwas regt sich lüstern.<br />
<br />
Kosmetika, ein Zetern, ein Entweichen<br />
Von Pheromonen; ungeliebte Spießer. –<br />
Inbrunst entflammt den großen Blutvergießer,<br />
In seiner Zeit. Wie sich die Zeiten gleichen.<br />
<br />
Ein Teppich Terpentin auf Ozeanen,<br />
In dessen Tiefen nun die Schreie fliehen,<br />
Die ruhig wären, wenn sie oben spieen;<br />
Ein Treibhaus. – Dessen Fenster decken Planen.<br />
<br />
Ein Frosch übt Quak in quecksilbrigen Dämpfen,<br />
Geruch von Flor, und Nadelwald in Krämpfen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Walpurgisnacht]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=943</link>
			<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 18:37:23 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=25">renerpho</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=943</guid>
			<description><![CDATA[Sich für Stimmungskerzenschein bedanken.<br />
Nebelleuchtenträume übersehen.<br />
Rufe ignorieren, Raubtierpranken.<br />
Autobahnbeschilderung verstehen.<br />
<br />
Zeiten animieren, die versanken.<br />
Diesseits einer Südseeinsel stehen.<br />
Jenseits des Gerüstgeländers schwanken.<br />
Wendepunkte kennen umzudrehen.<br />
<br />
Letzte Ruhestätten aufzutanken.<br />
Seine Zeit zu kennen umzugehen.<br />
Stur versuchen sich empor zu ranken.<br />
Abermals im Sturm Gesichterwehen.<br />
<br />
Träume leuchten, Nebelschwaden wanken.<br />
Schein von Kerzen, Stimmen, die sich zanken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Sich für Stimmungskerzenschein bedanken.<br />
Nebelleuchtenträume übersehen.<br />
Rufe ignorieren, Raubtierpranken.<br />
Autobahnbeschilderung verstehen.<br />
<br />
Zeiten animieren, die versanken.<br />
Diesseits einer Südseeinsel stehen.<br />
Jenseits des Gerüstgeländers schwanken.<br />
Wendepunkte kennen umzudrehen.<br />
<br />
Letzte Ruhestätten aufzutanken.<br />
Seine Zeit zu kennen umzugehen.<br />
Stur versuchen sich empor zu ranken.<br />
Abermals im Sturm Gesichterwehen.<br />
<br />
Träume leuchten, Nebelschwaden wanken.<br />
Schein von Kerzen, Stimmen, die sich zanken.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Der Nikolaus]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=781</link>
			<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 08:00:53 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=13">cameleon</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=781</guid>
			<description><![CDATA[Wer schleicht am Abend um das Haus?<br />
Mein Kind, es ist der Nikolaus!<br />
Wenn Gassenlärm und Streit verstummen,<br />
hörst du ihn laut und deutlich brummen.<br />
<br />
Ein Teddybär als Nikolaus?<br />
Das halt ich doch im Kopf nicht aus! <br />
Am Ende willst du mich verdummen?!<br />
Nein, nein, er musste sich vermummen!<br />
<br />
Auf seinem Wege durch den Wald,<br />
da wurd es ihm ums Herz so kalt.<br />
Am Waldrand traf er einen Bären,<br />
der rief: So kannst du nicht bescheren!<br />
Ein Nikolaus verkühlt sich schnell;<br />
hier, nimm mein warmes Bärenfell! <br />
<br />
<br />
© Karin Rohner 2007]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wer schleicht am Abend um das Haus?<br />
Mein Kind, es ist der Nikolaus!<br />
Wenn Gassenlärm und Streit verstummen,<br />
hörst du ihn laut und deutlich brummen.<br />
<br />
Ein Teddybär als Nikolaus?<br />
Das halt ich doch im Kopf nicht aus! <br />
Am Ende willst du mich verdummen?!<br />
Nein, nein, er musste sich vermummen!<br />
<br />
Auf seinem Wege durch den Wald,<br />
da wurd es ihm ums Herz so kalt.<br />
Am Waldrand traf er einen Bären,<br />
der rief: So kannst du nicht bescheren!<br />
Ein Nikolaus verkühlt sich schnell;<br />
hier, nimm mein warmes Bärenfell! <br />
<br />
<br />
© Karin Rohner 2007]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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