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Mathilde Blind: A Winter Landscape
#1
GB 
Mathilde Blind
1841-1896 Großbritannien


A Winter Landscape

All night, all day, in dizzy, downward flight,
Fell the wild-whirling, vague, chaotic snow,
Till every landmark of the earth below,
Trees, moorlands, roads, and each familiar sight

Were blotted out by the bewildering white.
And winds, now shrieking loud, now whimpering low,
Seemed lamentations for the world-old woe
That death must swallow life, and darkness light.

But all at once the rack was blown away,
The snowstorm hushing ended in a sigh;
Then like a flame the crescent moon on high

Leaped forth among the planets; pure as they,
Earth vied in whiteness with the Milky Way:
Herself a star beneath the starry sky.



Eine Winterlandschaft

In wildem Sturzflug fällt bei Tag und Nacht
der wirbelnde, diffuse Schnee. Er fällt
bis er die Landmarken vertrauter Welt,
die Bäume, Moore, Wege gleichgemacht,

bis sie verlöschen vor schneeweißer Sicht.
Der Wind, der manchmal wimmert, manchmal schreit,
singt ein Lamento für das Weltenleid:
Tod schluckt das Leben, Dunkel schluckt das Licht.

Doch plötzlich sind die Wolken fortgeblasen
und unter Seufzern letzte Böen verwehten.
Der Sichelmond flammt auf, so hoch, so fern,
viel reiner als die übrigen Planeten.
Die Erde strahlt hell wie die Sternenstraße,
unter besterntem Himmel selbst ein Stern.



.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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