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298 Quand'io mi volgo indietro a miarar gli anni
#1
298

Quand'io mi volgo indietro a miarar gli anni
ch'anno fuggendo i miei penseri sparsi,
et spento 'l foco ove agghiacciando io arsi,
et finito il riposo pien d'affanni,
rotta la fe' degli amorosi inganni,
et sol due parti d'ogni mio ben farsi,
l'una nel cielo et l'altra in terra starsi,
et perduto il guadagno de' miei damni,
i' mi riscuto, et trovomi sí nudo,
ch'i' porto invidia ad ogni extrema sorte:
tal cordoglio et paura ò di me stesso.
O mia stella, o Fortuna, o Fato, o Morte,
o per me sempre dolce giorno et crudo,
come m'avete in basso stato messo!
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#2
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841



CCXCVIII.

Seh ich, vergangnen Jahren zugewendet,
Die mir mein Denken nahmen im Enteilen,
Die Flammen tot, so Glut mit Frost erteilen,
Die qualenvolle Ruhezeit geendet,

Der Liebestäuschung Glauben mir entwendet,
Und all mein Glück sich in zwei Hälften teilen,
Die in der Erd, im Himmel jene weilen,
Meiner Verlust’ Erwerbungen verschwendet,

Erzitttr’ ich, da ich so entblößt mich sehe,
Und jedes schlimmste Los könnt ich beneiden;
So hab ich um mich selbst Herzleid und Bangen.

O du mein Stern, o Schicksal, letztes Scheiden,
O Tag, mir immer süß und voll von Wehe,
Wie niedern Stand hab ich von euch empfangen!


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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