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Rime 151. Non ha l'ottimo artista alcun concetto
#1
Non ha l’ottimo artista alcun concetto
c’un marmo solo in sé non circonscriva
col suo superchio, e solo a quello arriva
la man che ubbidisce all’intelletto.

Il mal ch’io fuggo, e ’l ben ch’io mi prometto,
in te, donna leggiadra, altera e diva,
tal si nasconde; e perch’io più non viva,
contraria ho l’arte al disïato effetto.

Amor dunque non ha, né tua beltate
o durezza o fortuna o gran disdegno
del mio mal colpa, o mio destino o sorte;

se dentro del tuo cor morte e pietate
porti in un tempo, e che ’l mio basso ingegno
non sappia, ardendo, trarne altro che morte.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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#2
In Übersetzung von
Sophie Hasenclever




Des besten Künstlers herrlichsten Gedanken,
Ein einziger Marmor kann ihn ganz enthalten;
Doch muss, will ihn der Meister uns entfalten,
Die Hand dem Geist gehorchen ohne Wanken.

In dir auch birgt sich Glück und Pein; verdanken
Könnt ich dir höchstes Heil, doch zu gestalten
Dies Glück, es zu gewinnen, zu erhalten,
Fehlt mir die Kunst; so muss an Gram ich kranken.

Nicht trägt denn Liebe schuld an meinen Leiden,
Nicht darf das Schicksal ich zu schmähen wagen;
Kann Heil ich oder Tod von dir erwerben.

Trägst du im Busen sie und ward von Beiden
Mir Tod zu Theil, muss ich mich selbst verklagen;
Mein schwacher Geist verschuldet mein Verderben.


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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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