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194 La Vec[c]hia
#1
La Vec[c]hia

Così à quella vec[c]hia sermonato.
Bellacoglienza molto queta è stata
E molto volontier l'à ascoltata,
E molto e' n'è 'l su' cuor rasicurato:
Sì ch'e' seria leg[g]ier a far mercato,
Se Gelosia non vi fosse trovata
E' tre portier', che fanno gran veg[g]hiata,
Ché ciascun dotta d'es[s]er barattato.
Di MalaBocca, che già era morto,
Nessun di lor non facea lada ciera,
Ché chi l'amasse sì faria gran torto:
Ché non finava di dìe né da sera
Di dar a Gelosia nuovo sconforto,
Né non dicea giamai parola vera.
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#2
Übertragung von
Richard Zoozmann



CXCIV.

So schloß dies alte Weib denn das Geleier
Von ihrer Litanei, und Frohwillkommen,
Die achtsam alle Lehren aufgenommen,
Sah manchen dunklen Punkt nun ohne Schleier.

Jetzt wäre leicht geglückt die Siegesfeier,
Wenn Eifersucht, mit Augen scharf-entglommen,
Und den drei Hütern, von Verdacht beklommen,
Nicht wär umhergestreift wachsam wie Reiher.

Daß Lästermund gerechten Tod gestorben,
Hat keinen arg betrübt von diesen Vieren,
Da er sich nirgend Mitgefühl erworben.

Denn früh und spät sah man ihn spionieren,
Bei Eifersucht stets neu Verdacht zu wecken,
Auch wußt er nichts als Lügen auszuhecken.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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