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Nutz, Gabriele
#3
Ich seh dich wandeln unter roten Rosen.
Zerbrechlich stehen, leicht gebeugt, beschwert.
Was du dir selbst bedeutest, bin ich wert
In deinen Augen. Meine Stürme tosen

So verborgen wie die der meisten. Großen
Augenblicken bleibt Größe oft verwehrt.
Ich liebe dich wie ein geschliff'nes Schwert
Den Tod; zu ihm gehört es. Jene Posen,

In denen wir uns spiegeln, brauchen wir,
Um uns zu heilen von den vielen Wunden,
Die uns fürs Leben schmerzen: die Sekunden,

Die Vertrauen töten. So wächst die Gier.
Die will nur kriegen und sich fest anhalten
An Tand. Am Herzen nicht. Das mag erkalten.
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Nutz, Gabriele - von ZaunköniG - 18.02.2014, 23:21

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