01.03.2026, 02:14
XI.
Wir weinen nicht Wein, wir entführn uns von Fern,
Erinnerung in Raum und Zeit zu bewahren.
Ihr Licht überdauert die Sterne in Jahren.
Ich weiß es doch fühls nicht, ich leugne und lern.
Wir wollten im Himmel die Zukunft erfahren,
doch sehn nur vergangenes in tausend Sonnen,
die irgends aus aschkalten Stäuben geronnen,
dem Flugsand aus längst ausgebrannten Quasaren.
Viel gutes und böses liegt unter der Erde.
Ich denk an die Zeiten aus uralten Maren.
Wir zeugen einander in Wort und Gebärde,
bekennen und binden uns selber den Bären.
Vorm Schicksal liegt unkommentiert die Beschwerde.
Zu müßig, so spät noch die Schulden zu klären.
Wir weinen nicht Wein, wir entführn uns von Fern,
Erinnerung in Raum und Zeit zu bewahren.
Ihr Licht überdauert die Sterne in Jahren.
Ich weiß es doch fühls nicht, ich leugne und lern.
Wir wollten im Himmel die Zukunft erfahren,
doch sehn nur vergangenes in tausend Sonnen,
die irgends aus aschkalten Stäuben geronnen,
dem Flugsand aus längst ausgebrannten Quasaren.
Viel gutes und böses liegt unter der Erde.
Ich denk an die Zeiten aus uralten Maren.
Wir zeugen einander in Wort und Gebärde,
bekennen und binden uns selber den Bären.
Vorm Schicksal liegt unkommentiert die Beschwerde.
Zu müßig, so spät noch die Schulden zu klären.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

