11.02.2026, 09:22
IX.
Nimm mir alles, gib mir Kraft.
Nur zu schreiben wird mir müßig,
find mein Unverhältnis mäßig.
Sei allnächtlich Fabelhaft!
Mir gehn die bunten Worte aus.
Je länger ich von Liebe schreibe,
Papier in meiner Hand zerreibe,
desto mehr Wort fällt mir aus.
In Hoffnung wollt’ ich den Vers tauchen,
doch geblieben ist der fahle
Ausdruck, kaum noch zu gebrauchen,
endet, wie am Ufer Wale.
Laß die Sehnsucht nicht verrauchen,
alles leg ich in die Schale.
Nimm mir alles, gib mir Kraft.
Nur zu schreiben wird mir müßig,
find mein Unverhältnis mäßig.
Sei allnächtlich Fabelhaft!
Mir gehn die bunten Worte aus.
Je länger ich von Liebe schreibe,
Papier in meiner Hand zerreibe,
desto mehr Wort fällt mir aus.
In Hoffnung wollt’ ich den Vers tauchen,
doch geblieben ist der fahle
Ausdruck, kaum noch zu gebrauchen,
endet, wie am Ufer Wale.
Laß die Sehnsucht nicht verrauchen,
alles leg ich in die Schale.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

