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Divina Commedia 5
#2
In Übersetzung von
Hermann Simon

1814 – 1890

V.

Ich blick’ empor und jedes Fenster strahlt
Von todten Heil’gen, die im Glaubensstreite
Gemartert erst, verklärt dann ob dem Leide;
Der mächt’gen Rose Blätter sind bemalt

Mit Engelsang, mit Christ’s Triumphgewalt;
Glanz häuft auf Glanz sich und an Dante’s Seite
Steht Beatrice wieder, strahlt vor Freude,
Zürnt nicht, ihr Liebeswort ihr Lächeln malt.

Die Orgel rauscht und Chöre, unsichtbar
Latein’sche Friedens-, Liebes-Lieder singen
Und segen Dir ertheilt der heil’ge Geist.

Vom Thurm’ das Läuten tönt melosisch klar;
Der Stadt, dem Himmel will’s die Kunde bringen
daß jetzt die Hostie der Priester weist.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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Nachrichten in diesem Thema
Divina Commedia 5 - von ZaunköniG - 25.06.2007, 10:10
RE: Divina Commedia 5 - von ZaunköniG - 15.03.2025, 08:46

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