23.12.2025, 08:19
In der Übersetzung von
Johann Gottlob Regis
XCI.
Der prahlt mit seinem Adel, mit der Kunst,
Mit Reichtum jener, der mit Leibeskraft;
mit Kleidern, wie auch Mode sie verhunzt,
Mit Falk und Hund, mit stolzer Reiterschaft;
Und jeder Laun’ ist ihre Lust gegeben,
Worin sie gern vor andern sich behagt.
Ich aber mag nach solchen Ziel nicht streben,
Weil mir ein Höchstes über alle ragt.
Dein Herz ist höher mir, als hohes Blut,
Teurer als gold, Gewänder, edle Steine,
Beglückender als Pferd- und Hundebrut,
Und hab’ ich dich, ist aller Stolz der meine.
Unselig darin nur, daß du mir’s ganz
Entzieh’n, und mich höchst elend machen kannst!
.
Johann Gottlob Regis
XCI.
Der prahlt mit seinem Adel, mit der Kunst,
Mit Reichtum jener, der mit Leibeskraft;
mit Kleidern, wie auch Mode sie verhunzt,
Mit Falk und Hund, mit stolzer Reiterschaft;
Und jeder Laun’ ist ihre Lust gegeben,
Worin sie gern vor andern sich behagt.
Ich aber mag nach solchen Ziel nicht streben,
Weil mir ein Höchstes über alle ragt.
Dein Herz ist höher mir, als hohes Blut,
Teurer als gold, Gewänder, edle Steine,
Beglückender als Pferd- und Hundebrut,
Und hab’ ich dich, ist aller Stolz der meine.
Unselig darin nur, daß du mir’s ganz
Entzieh’n, und mich höchst elend machen kannst!
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

