12.09.2024, 01:11
VII.
Es singt das Meer, ich kann es nicht mehr hören,
Denn ferne bin ich den geliebten Fluten.
Ich weiß, es singt davon, wie Menschen bluten,
Ich weiß, es singt von Heeren, die zerstören.
Ich weiß, am Uferrande stehen Föhren
Auf steilem Hang, verrinnende Minuten
Begießen sie mit Früh- und Abendgluten,
Und zitternd lauschen sie den Wellenchören.
Es singt das Meer, es singt das Lied der Zeit,
Ich weiß es wohl, ich kenne seine Weise,
Das dunkle schwere schicksalsvolle Lied.
Wann sind wir von des Hasses Druck befreit?
Die Möwe stößt herab, indes die Kreise
Im hohen Blau ein schwarzer Adler zieht.
Es singt das Meer, ich kann es nicht mehr hören,
Denn ferne bin ich den geliebten Fluten.
Ich weiß, es singt davon, wie Menschen bluten,
Ich weiß, es singt von Heeren, die zerstören.
Ich weiß, am Uferrande stehen Föhren
Auf steilem Hang, verrinnende Minuten
Begießen sie mit Früh- und Abendgluten,
Und zitternd lauschen sie den Wellenchören.
Es singt das Meer, es singt das Lied der Zeit,
Ich weiß es wohl, ich kenne seine Weise,
Das dunkle schwere schicksalsvolle Lied.
Wann sind wir von des Hasses Druck befreit?
Die Möwe stößt herab, indes die Kreise
Im hohen Blau ein schwarzer Adler zieht.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

