04.07.2024, 11:06
Lohengrin
Du bist mein Held! Dich lieb’ ich, so wie keinen,
So liebt dich keiner, lieben gleich dih viele,
Du bist der Held von meinem Trauerspiele,
Mein eignes Schicksal leb’ ich in dem deinen.
Vereinsamt in dem Dienst des göttlich Reinen,
Ersehnst ein Wesen du, das dir gefiele,
Doch unverstanden kehrst du um am Ziele,
Zurück zu Monsalvat, dem dein’ und meinen.
Das ist das Trauerspiel der Künstlerliebe,
Der Hochnaturen tragischen Bestrebens,
Zu finden drunt im Tal die gleichen Triebe.
Verständnis suchen ewig sie vergebens!
Das lehrt mich er, der sonst zurück nicht stiebe,
Und die Geschichte meines Liebeslebens!
.
Du bist mein Held! Dich lieb’ ich, so wie keinen,
So liebt dich keiner, lieben gleich dih viele,
Du bist der Held von meinem Trauerspiele,
Mein eignes Schicksal leb’ ich in dem deinen.
Vereinsamt in dem Dienst des göttlich Reinen,
Ersehnst ein Wesen du, das dir gefiele,
Doch unverstanden kehrst du um am Ziele,
Zurück zu Monsalvat, dem dein’ und meinen.
Das ist das Trauerspiel der Künstlerliebe,
Der Hochnaturen tragischen Bestrebens,
Zu finden drunt im Tal die gleichen Triebe.
Verständnis suchen ewig sie vergebens!
Das lehrt mich er, der sonst zurück nicht stiebe,
Und die Geschichte meines Liebeslebens!
.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

