25.12.2025, 02:56
Übertragung von
Richard Zoozmann
CCXIV. Waffenstillstand.
Hart währte zwischen ihnen diese Streiten,
Der Risse gab es viel an Haut und kleide;
Der tat im Ringen jenem viel zuleide:
Solch grausen Krieg sah man zu keinen Zeiten.
Die in der Burg zerhackten allerseiten
Die Stürmer. Drum gab Amor zum Beschweide:
Für zwanzig Tag und mehr bleibt in der Scheide
Das Schwert, die Waffenruhe einzuleiten.
Klar sieht er, daß er nie die Burg erringe,
Falls seine Mutter ihm nicht Hilfe bringe;
Drum sand er Freimut zu ihr hin in Eile.
Wohl weiß er, gegen sie ist alles Nutzlos;
Schießt sie nur einen ihrer glühenden Pfeile,
So brennen alle drinnen völlig schutzlos.
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Richard Zoozmann
CCXIV. Waffenstillstand.
Hart währte zwischen ihnen diese Streiten,
Der Risse gab es viel an Haut und kleide;
Der tat im Ringen jenem viel zuleide:
Solch grausen Krieg sah man zu keinen Zeiten.
Die in der Burg zerhackten allerseiten
Die Stürmer. Drum gab Amor zum Beschweide:
Für zwanzig Tag und mehr bleibt in der Scheide
Das Schwert, die Waffenruhe einzuleiten.
Klar sieht er, daß er nie die Burg erringe,
Falls seine Mutter ihm nicht Hilfe bringe;
Drum sand er Freimut zu ihr hin in Eile.
Wohl weiß er, gegen sie ist alles Nutzlos;
Schießt sie nur einen ihrer glühenden Pfeile,
So brennen alle drinnen völlig schutzlos.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

