30.01.2026, 09:16
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841
CCCVIII.
Für die ich Arno ließ ob Sorgas Talen,
Um freie Armut knechtsche Herrlichkeiten,
Sie kehrt in bittres Weh die Süßigkeiten,
Durch die ich lebt und nun vergeh in Qualen.
Seitdem vergebens sucht ich oft zu malen
Der hohen Schönheit Bild den künftgen Zeiten
Im Lied, ihr Lieb und Huldgung zu bereiten;
Doch malt kein Wort der Wangen lichte Strahlen.
Der hohen Reize, die nicht Gleiches hatten,
An ihr, wie Stern am Himmel, aufgegangen,
Ein oder zwei wag ich nur abzuschatten.
Doch seh zur sel’gen Hälft ich mich gelangen,
Die kurze Sonne war ob Erdenmatten,
Fehlt Mut, Verstand und Kunst zum Unterfangen.
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1784 – 1841
CCCVIII.
Für die ich Arno ließ ob Sorgas Talen,
Um freie Armut knechtsche Herrlichkeiten,
Sie kehrt in bittres Weh die Süßigkeiten,
Durch die ich lebt und nun vergeh in Qualen.
Seitdem vergebens sucht ich oft zu malen
Der hohen Schönheit Bild den künftgen Zeiten
Im Lied, ihr Lieb und Huldgung zu bereiten;
Doch malt kein Wort der Wangen lichte Strahlen.
Der hohen Reize, die nicht Gleiches hatten,
An ihr, wie Stern am Himmel, aufgegangen,
Ein oder zwei wag ich nur abzuschatten.
Doch seh zur sel’gen Hälft ich mich gelangen,
Die kurze Sonne war ob Erdenmatten,
Fehlt Mut, Verstand und Kunst zum Unterfangen.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

