27.12.2025, 02:35
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841
CCIC.
Wo ist die Stirn, die sonst mit leisem Grüßen
Mein Herz gewandt nach der und jener Seiten?
Wo schöne Brau’n und Sterne, die zu leiten
Durchs Leben mich mit ihrem Strahl verhießen?
Wo Kraft, Verstand und Kenntnis? Wo die süßen,
Demütig frommen Worte beßrer Zeiten?
Wo all die Reiz in ihr und Trefflichkeiten,
Die, was sie wollten, über mich erließen?
Wo sanfter Wangen holdes Schattenweben,
Das Kühl und Rast dem müden Geist bescheret,
Und drin geschrieben stand mein ganzes Sinnen?
Wo sie, die in den Händen hielt mein Leben?
Wie viel die arme Welt, wie viel entbehret
Mein Aug, aus dem fortan nur Tränen rinnen!
.
1784 – 1841
CCIC.
Wo ist die Stirn, die sonst mit leisem Grüßen
Mein Herz gewandt nach der und jener Seiten?
Wo schöne Brau’n und Sterne, die zu leiten
Durchs Leben mich mit ihrem Strahl verhießen?
Wo Kraft, Verstand und Kenntnis? Wo die süßen,
Demütig frommen Worte beßrer Zeiten?
Wo all die Reiz in ihr und Trefflichkeiten,
Die, was sie wollten, über mich erließen?
Wo sanfter Wangen holdes Schattenweben,
Das Kühl und Rast dem müden Geist bescheret,
Und drin geschrieben stand mein ganzes Sinnen?
Wo sie, die in den Händen hielt mein Leben?
Wie viel die arme Welt, wie viel entbehret
Mein Aug, aus dem fortan nur Tränen rinnen!
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

