25.12.2025, 02:55
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841
CCXCVIII.
Seh ich, vergangnen Jahren zugewendet,
Die mir mein Denken nahmen im Enteilen,
Die Flammen tot, so Glut mit Frost erteilen,
Die qualenvolle Ruhezeit geendet,
Der Liebestäuschung Glauben mir entwendet,
Und all mein Glück sich in zwei Hälften teilen,
Die in der Erd, im Himmel jene weilen,
Meiner Verlust’ Erwerbungen verschwendet,
Erzitttr’ ich, da ich so entblößt mich sehe,
Und jedes schlimmste Los könnt ich beneiden;
So hab ich um mich selbst Herzleid und Bangen.
O du mein Stern, o Schicksal, letztes Scheiden,
O Tag, mir immer süß und voll von Wehe,
Wie niedern Stand hab ich von euch empfangen!
.
1784 – 1841
CCXCVIII.
Seh ich, vergangnen Jahren zugewendet,
Die mir mein Denken nahmen im Enteilen,
Die Flammen tot, so Glut mit Frost erteilen,
Die qualenvolle Ruhezeit geendet,
Der Liebestäuschung Glauben mir entwendet,
Und all mein Glück sich in zwei Hälften teilen,
Die in der Erd, im Himmel jene weilen,
Meiner Verlust’ Erwerbungen verschwendet,
Erzitttr’ ich, da ich so entblößt mich sehe,
Und jedes schlimmste Los könnt ich beneiden;
So hab ich um mich selbst Herzleid und Bangen.
O du mein Stern, o Schicksal, letztes Scheiden,
O Tag, mir immer süß und voll von Wehe,
Wie niedern Stand hab ich von euch empfangen!
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

