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291 Quand'io veggio dal ciel scender l'Aurora
#2
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841


CCXCI.

Seh ich mit goldnem Haar Auroren schweben
Herab, von Rosen ihre Stirn umfangen,
Bekriegt mich Lieb, es bleichen meine Wangen,
Und seufzend sprech ich: Dort ist Laura eben.

Heil, Tithon, dir, dem Kunde ward gegeben,
Wann deinen Schatz du wieder darfst empfangen!
Was tu ich, süßen Lorbeer zu erlangen,
Der, ihn zu sehn, ich scheiden muß vom Leben?

wann ihr euch trennt, ist’s nicht so schwer zu tragen,
Da mindest nachts sie wieder pflegt zu kommen,
Ohn um die weißen Locken dich zu hassen;

Mir trübt die Tag und drängt mich nachts, zu klagen,
Sie, die mein Denken all mit sich genommen
Und mir von sich den Namen nur gelassen.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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RE: 291 Quand'io veggio dal ciel scender l'Aurora - von ZaunköniG - 09.12.2025, 07:39

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