03.11.2025, 03:07
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841
CCLXXIII.
Was tust, was denkst du, daß du nur nach Tagen
Zurücke schaust, die niemals wiederkommen,
Trostlose Seele du? Was mag dir’s frommen,
Zum Feuer, drin du brennest, Holz zu tragen?
Die sanften Worte, die du mit Behagen
Aufs Kleinste maltest und beschriebst, die frommen,
Holdsel’gen Blicke sind der Erd entnommen
(Du weißt’s) und sind hier nicht mehr zu erfragen.
Ach! nicht erneue, was den Tod gebieret!
Bleib du fortan von irrem Wahn geschieden;
Such Festes, was zu gutem Ende führet!
Zum Himmel auf, gefällt uns nichts hienieden!
Verderblich ist, was Schönes hier uns rühret,
Nimmt es, so tot als lebend, uns den Frieden.
.
1784 – 1841
CCLXXIII.
Was tust, was denkst du, daß du nur nach Tagen
Zurücke schaust, die niemals wiederkommen,
Trostlose Seele du? Was mag dir’s frommen,
Zum Feuer, drin du brennest, Holz zu tragen?
Die sanften Worte, die du mit Behagen
Aufs Kleinste maltest und beschriebst, die frommen,
Holdsel’gen Blicke sind der Erd entnommen
(Du weißt’s) und sind hier nicht mehr zu erfragen.
Ach! nicht erneue, was den Tod gebieret!
Bleib du fortan von irrem Wahn geschieden;
Such Festes, was zu gutem Ende führet!
Zum Himmel auf, gefällt uns nichts hienieden!
Verderblich ist, was Schönes hier uns rühret,
Nimmt es, so tot als lebend, uns den Frieden.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

