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259 Cercato ò sempre solitaria vita
#2
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841



CCLIX.

Stets sucht ich Einsamkeit vor allen Dingen,
(Die Ströme können’s, Feld und Busch verkünden)
Um zu entfliehen jenen Tauben, Blinden,
Die fernab von des Himmels Pfaden gingen.

Und dürft ich meiner Wünsche Ziel erringen,
Hielt ferne von Toskanas lauen Winden
Mich noch in ihren schönen dunklen Gründen
Die Sorge, die mir weinen hilft und singen.

Mein Schicksal aber, immerdar mir feindlich,
Stößt dahin mich, wo ich mit Herzeleide
Im Schlamme meinen teuren Schatz erblicke.

Der Hand, mit der ich schreibe, ward es freundlich
Diesmal; und wohl verdient sie solches Glücke;
Amor sieht’s; ich und sie, wir wissen’s beide.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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RE: 259 Cercato ò sempre solitaria vita - von ZaunköniG - 13.10.2025, 08:19

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