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205 Dolci ire, dolci sdegni et dolci paci,
#2
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841



CCV.

Süß Zorn und Unmut, süß ein friedlich Neigen,
Süß mir die Bürde, Kummer süß und Bangen,
Süß jedes Wort, mit süßer Lust empfangen,
Drin süße Hauch’ und süße Gluten steigen.

Nicht klag, o Seele; duldend mußt du schweigen,
Mildern das bittre Süß, das uns befangen,
Mit süßer Ehr, aus Lieb hervorgegangen
Zu ihr, zu der ich sprach: Dein bin ich eigen!

Vielleicht kommt einer noch und rufet schmachtend
In süßem Neid: Wohl viel hat übernommen
Für schönste Liebe der zu seinen Zeiten!

Und andrer: O Geschick, mein Aug umnachtend!
Daß ich sie nicht gesehn! Daß sie gekommen
Nicht später, oder ich nicht mehr beizeiten!


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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RE: 205 Dolci ire, dolci sdegni et dolci paci, - von ZaunköniG - 03.07.2025, 10:48

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