21.10.2023, 14:18
XI.
Die Lieb' ist alles Schönen Grund und Lohnen:
Sie regt sich stets auf immer neuer Spur.
Sie kündet jedes Wesen der Natur,
Von ihr gesäugt mit Thau, erwärmt mit Sonnen.
Wann hat ihr unermeßnes Reich begonnen?
Was je der Blick erspähet auf der Flur,
Im blauen Aether und in Seeazur,
Siehst Liebe du als ewig Urbild thronen.
So stralet sie als Sonne für die Herzen,
Daß Alle, die ihr selig Loos erkoren,
Nicht unterliegen bei des Schicksals Schmerzen.
O Liebe schütze mich, weil dir vertrauend,
Dein Reich, dein großes, überall erschauend,
Dem heil'gen Bund' ich habe zugeschworen.
.
Die Lieb' ist alles Schönen Grund und Lohnen:
Sie regt sich stets auf immer neuer Spur.
Sie kündet jedes Wesen der Natur,
Von ihr gesäugt mit Thau, erwärmt mit Sonnen.
Wann hat ihr unermeßnes Reich begonnen?
Was je der Blick erspähet auf der Flur,
Im blauen Aether und in Seeazur,
Siehst Liebe du als ewig Urbild thronen.
So stralet sie als Sonne für die Herzen,
Daß Alle, die ihr selig Loos erkoren,
Nicht unterliegen bei des Schicksals Schmerzen.
O Liebe schütze mich, weil dir vertrauend,
Dein Reich, dein großes, überall erschauend,
Dem heil'gen Bund' ich habe zugeschworen.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

