21.10.2023, 14:05
IX.
So hat auch mich ein selig Netz umsponnen!
Der Kuß, den Liebe haucht aus Bach und Weide,
Malz rosiger das Wangenroth der Freude.
Sie labet uns mit süßem Zauberbronnen.
Die Seele schwelget in entzücktem Leide,
Verwundet von der Augen zweien Sonnen.
Zwei Leben ganz in Einem Leben wohnen,
Zwei Sprachen werden Eine für sie Beide.
Die Liebe lehrt die Kunst mit Lust zu sterben.
Ein Tod, wo Heil und Ehre zu erwerben,
Ist Sterben nicht, nur Leben, neues Tagen.
Was spielt nun Amos Hauch in meine Saiten?
Mit ihm will ich des Lebens Töne leiten,
Will ewig nur nach reinem Frohsinn jagen.
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So hat auch mich ein selig Netz umsponnen!
Der Kuß, den Liebe haucht aus Bach und Weide,
Malz rosiger das Wangenroth der Freude.
Sie labet uns mit süßem Zauberbronnen.
Die Seele schwelget in entzücktem Leide,
Verwundet von der Augen zweien Sonnen.
Zwei Leben ganz in Einem Leben wohnen,
Zwei Sprachen werden Eine für sie Beide.
Die Liebe lehrt die Kunst mit Lust zu sterben.
Ein Tod, wo Heil und Ehre zu erwerben,
Ist Sterben nicht, nur Leben, neues Tagen.
Was spielt nun Amos Hauch in meine Saiten?
Mit ihm will ich des Lebens Töne leiten,
Will ewig nur nach reinem Frohsinn jagen.
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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.

