20.04.2014, 15:26
Wer solche Seligkeit wie du verteilt
An Lippen, die das Glück vergessen hatten,
Und eines Abends dann im Schutz der Schatten
Zurück in seine Einsamkeit enteilt:
Weil eine Furcht vor Selbstentäußertsein
Auf einer noch nicht sichren Seele lastet,
Die, in sich selbst entzweit, im Dunkel tastet:
Schließ ich in meine tiefste Zartheit ein.
Denn schmerzlicher als unerfüllte Liebe
Dünkt mich ein Fühlen, das die Macht nicht übt
Der eingebornen, schöpferischen Triebe:
Dünkt mich ein Leben, das sich selber trübt.
Weil es die letzte Schönheit sich verhehlt:
Weil ihm der Glaube an Befruchtung fehlt.
An Lippen, die das Glück vergessen hatten,
Und eines Abends dann im Schutz der Schatten
Zurück in seine Einsamkeit enteilt:
Weil eine Furcht vor Selbstentäußertsein
Auf einer noch nicht sichren Seele lastet,
Die, in sich selbst entzweit, im Dunkel tastet:
Schließ ich in meine tiefste Zartheit ein.
Denn schmerzlicher als unerfüllte Liebe
Dünkt mich ein Fühlen, das die Macht nicht übt
Der eingebornen, schöpferischen Triebe:
Dünkt mich ein Leben, das sich selber trübt.
Weil es die letzte Schönheit sich verhehlt:
Weil ihm der Glaube an Befruchtung fehlt.

