20.04.2014, 15:23
Ich habe nie geglaubt, daß eines Tages
Ich unter Tränentau dein Bildnis küsse
Und meine Leidenschaft sich in ein zages,
Verhülltes Werben rückverwandeln müsse.
Ich dachte nie, daß ich zum zweiten Male,
Den ganzen Weg, den wir gemeinsam schritten
Von vorn beginnen muß im dunklen Tale,
Vergrämt und ohne dich, mit schwanken Tritten.
Ach, werd ich je die Ferne noch erreichen.
Wohin dein müder Traum so plötzlich floh,
Wird dieser frühe Nebel nochmals weichen?
Ich faß es nicht: es war doch alles so
Wie nichts vollkommner ist und ohne Gleichen . .
Nun aber werd ich deiner nicht mehr froh.
Ich unter Tränentau dein Bildnis küsse
Und meine Leidenschaft sich in ein zages,
Verhülltes Werben rückverwandeln müsse.
Ich dachte nie, daß ich zum zweiten Male,
Den ganzen Weg, den wir gemeinsam schritten
Von vorn beginnen muß im dunklen Tale,
Vergrämt und ohne dich, mit schwanken Tritten.
Ach, werd ich je die Ferne noch erreichen.
Wohin dein müder Traum so plötzlich floh,
Wird dieser frühe Nebel nochmals weichen?
Ich faß es nicht: es war doch alles so
Wie nichts vollkommner ist und ohne Gleichen . .
Nun aber werd ich deiner nicht mehr froh.

