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183 La Vec[c]hia
#1
La Vec[c]hia

"Da l'altra parte elle son franche nate:
La leg[g]e sì·lle trâ di lor franchez[z]a,
Dove Natura per sua nobilez[z]a
Le mise quando prima fur criate.
Or l'à la leg[g]e sì condizionate
Ed àlle messe a sì gran distrezza,
Che ciascheduna volontier s'adrez[z]a
Come tornar potesse a franchitate.
Vedi l'uccel del bosco quand'è 'n gab[b]ia:
E' canterà di cuor, ciò vi fi'aviso,
Ma no·gli piace vivanda ch'egli ab[b]ia;
Ché Natur'a franchez[z]a l'à sì miso
Che giorno e notte de l'uscirne arrab[b]ia,
Nonn-avrà tanto miglio o grano o riso.
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#2
Übertragung von
Richard Zoozmann



CLXXXIII.

„Bekanntlich sind die Frauen freigeboren,
Und das Gesetz erst nahm die Freiheit ihnen,
Wofür, um als ihr edles Haupt zu dienen,
Natur sie beim Erschaffen schon erkoren.

Längst hat Gehorsam die Natur verloren
Und zwängt und drängt sie mit gestrengen Mienen,
Daß jede Frau zu der ihr einst verliehnen
Natur zurückstrebt, der sie eingeschworen.

Nun den Vergleich mit einem Vogel ziehe,
Der uns zur Lust wohl mag im Bauer singen,
Und dem nichts gut schmeckt, was man ihm auh gäbe.

Freiheit fehlt ihm, sich durch die Luft zu schwingen!
Drum sinnt er Tag und Nacht, wie er die Stäbe
Zerbräch, daß er trotz Hanf und Zucker fliehe.“


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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