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180 La Vec[c]hia
#1
La Vec[c]hia

"Sì dé la donna, s'ell'è ben sentita,
Quando ricever dovrà quell'amante,
Mostralli di paura gran sembiante,
E ch'ella dotta troppo es[s]er udita,
E che si mette a rischio de la vita.
Allor dé esser tutta tremolante,
Dir ch'ivi non puot'es[s]er dimorante:
Poi stea, che·llor gioia sia compita.
Ancor convien ched ella si' acorta
Di far ch'e' v'entri per qualche spiraglio,
Ben potess'egli entrarvi per la porta:
Ché tutte cose c[h]'uom'à con travaglio,
Par c[h]'uon le pregi più, e le diporta;
Quel che non costa, l'uon non pregia un aglio.
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#2
Übertragung von
Richard Zoozmann



CLXXX.

„Dann muß die Frau, die in der Tat gerissen,
Sobald sie einen Buhlen hat im Zimmer,
Sich scheinbar voller Furcht benehmen immer,
Weil er sich nicht der Vorsicht hätt beflissen,

Und daß sie litte an Gewissensbissen.
Auch um ihr Leben mach sie ein Gewimmer
Und sage: „Wärst du lieber fort, du Schlimmer!“
Doch dann laß sie ihn keine Wollust missen.

Auch lasse sie den Liebsten heimlich schleichen
Stets durch das Hinterpförtchen, wenn auch keine
Gefahr ist, daß durchs Haustor er erscheine.

Denn nur, was man mit Mühe darf erreichen,
Wird wertvoll und erhöht die Freude schneller:
Was wenig kostet, schätzt man keinen Heller!“


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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