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287 Sennuccio mio, benché doglioso et solo
#1
287

Sennuccio mio, benché doglioso et solo
m'abbi lasciato, i' pur mi riconforto,
perché del corpo ov'eri preso et morto,
alteramente se' levato a volo.
Or vedi inseme l'un et l'altro polo,
le stelle vaghe et lor vïaggio torto,
et vedi il veder nostro quanto è corto,
onde col tuo gioir tempro 'l mio duolo.
Ma ben ti prego che 'n la terza spera
Guitton saluti, et messer Cino, et Dante,
Franceschin nostro, et tutta quella schiera.
A la mia donna puoi ben dire in quante
lagrime io vivo; et son fatt'una fera,
membrando il suo bel viso et l'opre sante.
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#2
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841



CCLXXXVII.

Wiewohl du, mein Sennuccio, mich in Leiden
Und einsam ließest, soll mir doch nicht bangen;
Denn aus dem Leibe, drin du lagst gefangen
Und tot, schwangst du dich stolz empor beim Scheiden.

Nun siehst die Pole du und zwischen beiden
Die irren Stern auf krummen Bahnen prangen,
Und siehst, wie schwaches Sehen wir empfangen.
So mildr’ ich meinen Schmerz mit deinen Freuden.

Wohl aber fleh ich dich, in dritter Sphäre
Cino, Guitton und Dante Gruß zu sagen,
Und Franceschin und allen, Gruß und Ehre.

Auch magst du wohl es meiner Herrin klagen,
Wie ich zum Wilde ward, von Tränen zehre,
Denkend ihr schön Gesicht und fromm Betragen.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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