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211 Molt'era buon guer[r]ier quel Ben-Celare:
#1
Molt'era buon guer[r]ier quel Ben-Celare:
Alzò la spada, e sì fiede Vergogna
Sì gran colpo ched ella tutta ingrogna,
E poco ne fallì d'a terra andare.
E poi la cominciò a predicare,
E disse: "Tu non devi aver vergogna
Di me, chéd e' nonn-à di qui a Bologna
Nessun c[h]'un fatto saccia me' celare
Che saprò io, e perciò porto il nome".
Vergogna sì non sep[p]e allor che dire.
Paura la sgridò: "Cugina, come?
A`' tu perduto tutto tuo ardire?
Or veg[g]h'i' ben che vita troppo dura,
Quando tu ài paura di morire".
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#2
Übertragung von
Richard Zoozmann



CCXI. Hehleklug, Scham und Furcht.


Und Hehleklug gab wackre Fechteproben:
Er traf die Scham mit hochgeschwungnem Degen
So gut, daß er sie in den Sand zu legen
Gar schnell verstand; da war ihr Mut zerstoben.

Dann hat er seine Stimme laut erhoben
Und rief: „Willst du noch immer Schämens pflegen?
Von hier bis nach Bologna allerwegen
Ist keiner wohl im Hehlen so zu loben

Wie ich, und daher trag ich meinen Namen.“
Nichts wußte Scham als Antwort da zu sagen.
Da rief die Furcht: „Will dir denn ganz erlahmen

Dein Mut, o Base, nach so kühnem Wagen?
Jetzt seh ich wohl, dich freut zu sehr das Leben,
Wenn du so furchtsam kannst vorm Tode beben.“


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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