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304 Mentre che 'l cor dagli amorosi vermi
#1
304

Mentre che 'l cor dagli amorosi vermi
fu consumato, e 'n fiammma amorosa arse,
di vaga fera le vestigia sparse
cercai per poggi solitarii et hermi;
et ebbi ardir cantando di dolermi
d'Amor, di lei che sí dura m'apparse:
ma l'ingegno et le rime erano scarse
in quella etate ai pensier' novi e 'nfermi.
Quel foco è morto, e 'l copre un picciol marmo:
che se col tempo fossi ito avanzando
(come già in altri) infino a la vecchiezza,
di rime armato, ond'oggi mi disarmo,
con stil canuto avrei fatto parlando
romper le pietre, et pianger di dolcezza.
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#2
Übersetzung von Karl Förster
1784 – 1841



CCCIV.


Als Liebeswürmer mir noch zehrend lagen
Am Herzen und ich glüht im Liebesbrande,
Sucht ich durch einsame, durch öde Lande
Die Spur des flüchtgen Wildes zu erfragen,

Und wagt es, singend Amorn anzuklagen
Und sie, die grausam spottete der Bande;
Doch fehlt es mir an Reimen und Verstande
Zu neuer, kranker Weis in jenen Tagen.

Die Flamm ist tot, und kleiner Stein sie decket;
Wenn mit der Zeit sie, wie in andern, wäre
Bis in mein Alter also fortgeschritten,

Mit Reimes Waffen, die ich nun gestrecket,
Und greisem Wort hätt ich den Fels zerschnitten
Und ihm entrungen manche Freudenzähre.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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