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217 Venusso sì montò sus'un ronzino
#1
Venusso sì montò sus'un ronzino
Corsiere, ch'era buon da cacciagione,
E con sua gente n'andò a Cicerone:
Sì comanda che sia prest'al matino
Il carro suo, ch'era d'oro fino.
Imantenente fu messo i·limone
E presto tutto, sì ben per ragione
Che, quando vuol, puote entrar in camino.
Ma non volle caval per limoniere
Né per tirare il car[r]o, anzi fe' trare
Cinque colombi d'un su' colombiere:
A corde di fil d'or gli fe' legare.
Non bisognava avervi carettiere,
Ché·lla dea gli sapea ben guidare.
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#2
Übertragung von
Richard Zoozmann



CCXVII. Venus.

Nun auf ein Roß, scharf eingeschult zum Jagen,
Ein Renner wars, schwang Venus sich geschwinde
Und nach Cythera gings mit Ingesinde,
Wo sie befahl, daß mit dem frühsten Tagen

Bereit zur Abfahrt sei ihr goldner Wagen.
Die Deichsel hob man schnell in das Gewinde,
Tat dies und das noch, was sich nötig finde,
Daß jederzeit die Fahrt ihr könnt behagen.

Doch sollte man kein Roß davor ihr schirren,
Nein, von den Tauben, die im Schlage schwirren,
Sollten fünf Tauben ziehen ihren Wagen,

Die zierlich angeschirrt mit goldnen Schnüren.
Auch war kein Lenker nötig zu erfragen,
Denn gut verstand die Göttin selbst zu führen.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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