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218 Di gran vantag[g]io fu 'l carro prestato.
#1
Di gran vantag[g]io fu 'l carro prestato.
Venusso ben matin v'è su salita,
E sì sacciate ch'ell'era guernita
E d'arco e di brandon ben impennato;
E seco porta fuoco temperato.
Così da Ciceron sì s'è partita,
E dritta all'oste del figl[i]uol n'è ita
Con suo' colombi che 'l car[r]'àn tirato.
Lo Dio d'Amor sì avea rotte le trieve
Prima che Veno vi fosse arivata,
Ché troppo gli parea l'atender grieve.
Venus[so] dritta a lui sì se n'è andata,
Sì disse: "Figl[i]uol, non dottar, ché 'n brieve
Questa fortez[z]a no' avremo ater[r]ata.
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#2
Übertragung von
Richard Zoozmann



CCXVIII. Venus und Amor.

So stand bereit der reichgeschmückte Wagen,
Und früh bestieg ihn Venus schon, die hehre.
Und wisset, daß er wohl versorgt, daß Speere,
Brandpfeil und Schießgeräte drinnen lagen,

Und daß sie heimlich Feuer mitgetragen.
So schied sie eilig denn vom Land Cythere
Und hat gradwegs zu ihres Sohnes Heere
Im Taubenflug die Richtung eingeschlagen.

Doch Amor hatte den Vertrag verletzt schon,
Eh Mutter Venus bei ihm angekommen,
Weil ihm zu stark das Warten zugesetzt schon.

Venus, die gleich den Weg zu ihm genommen,
Sprach tröstend: „Lieber Sohn, sei nicht beklommen,
Die Burg wird morgen fallen, wenn nicht jetzt schon.“


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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