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Es rauscht der Wald das Lied vom Vagabunden - ZaunköniG - 11.11.2025 Es rauscht der Wald das Lied vom Vagabunden hinüber in des Dorfes stumme Gassen. Die lauten Zecher all den Krug verlassen und ziehn zum Talgrund, wo man ihn gefunden. Schneeweiss sein Angesicht! Zwei dunkle Wunden verschwimmen kühl auf seiner Stirn, der blassen. Daneben ein Papier: "Ein Kind der Strassen, das heiss geliebt, gefehlt - und Reu' empfunden." Und einer raunt: "Am Wegesrand verdorben!" Er schlägt ein Kreuz und flieht zum Dorfe wieder: "Kein Grab für den, der so den Tod geworben!" Den Wald ergreift ein tiefes, wildes Weh, und sacht, erbarmend auf den Toten nieder senkt leis der Himmel seinen reinen Schnee. |