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		<title><![CDATA[Sonett-Forum - Autoren IJ]]></title>
		<link>https://sonett-archiv.com/forum/</link>
		<description><![CDATA[Sonett-Forum - https://sonett-archiv.com/forum]]></description>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 15:40:07 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[Jais, Joseph Aegidius: Glaube, Hoffnung und Liebe]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28576</link>
			<pubDate>Mon, 22 Jan 2024 07:12:42 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28576</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Joseph Aegidius Jais</span><br />
1750 - 1822<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Glaube, Hoffnung und Liebe</span><br />
<br />
Gott ist heilig. Was er thut,<br />
Was er will, ist allzeit gut.<br />
Könnt’ ich doch von Sünden rein,<br />
Könnt’ ich ihm mehr ähnlich seyn!<br />
<br />
Von den Sünden zu befrei’n<br />
Ladet er den Sünder ein<br />
Durch sein heil’ges Opferblut<br />
Gibt er uns zur Buße Muth.<br />
<br />
Und ich glaub’, was Jesus lehrt,<br />
Wie es seine Kirch’ erklärt,<br />
Hoffe so das ew’ge Leben.<br />
<br />
Gott, von Herzen lieb’ ich dich<br />
Und den Nächsten so wie mich.<br />
Kraft dazu wirst du mir geben.<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Joseph Aegidius Jais</span><br />
1750 - 1822<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Glaube, Hoffnung und Liebe</span><br />
<br />
Gott ist heilig. Was er thut,<br />
Was er will, ist allzeit gut.<br />
Könnt’ ich doch von Sünden rein,<br />
Könnt’ ich ihm mehr ähnlich seyn!<br />
<br />
Von den Sünden zu befrei’n<br />
Ladet er den Sünder ein<br />
Durch sein heil’ges Opferblut<br />
Gibt er uns zur Buße Muth.<br />
<br />
Und ich glaub’, was Jesus lehrt,<br />
Wie es seine Kirch’ erklärt,<br />
Hoffe so das ew’ge Leben.<br />
<br />
Gott, von Herzen lieb’ ich dich<br />
Und den Nächsten so wie mich.<br />
Kraft dazu wirst du mir geben.<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Justi, Karl Wilhelm: Menschenfreuden]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28582</link>
			<pubDate>Sat, 20 Jan 2024 01:28:35 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28582</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Karl Wilhelm Justi </span><br />
1767 - 1846<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Menschenfreuden<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">An Hrn Regierungsrath von Wildungen</span></span><br />
<br />
Wenn ein edler Freund in goldnen Stunden<br />
Der Entzückung in die Arme sinkt,<br />
Und in Zügen Seligkeiten trinkt,<br />
Dann ist meine Seele neu entbunden;<br />
<br />
Menschenfreuden hab’ ich oft empfunden,<br />
wenn verwandten Seelen Liebe winkt,<br />
Und ein Schein von froher Hoffnung blinkt,<br />
Der durch Wolken mühsam sich gewunden;<br />
<br />
Menschenfreude regt den Ton der Leier,<br />
Wenn ein seltner Geist sich hoch erhebt,<br />
Und verjährtem Wahne kühn entschwebt;<br />
<br />
Doch der Menschenfreude höchste Feier<br />
Klärt mein Auge, wenn in Mitgefühl<br />
Sich ergießt des Holden Saitenspiel! –<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Karl Wilhelm Justi </span><br />
1767 - 1846<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Menschenfreuden<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">An Hrn Regierungsrath von Wildungen</span></span><br />
<br />
Wenn ein edler Freund in goldnen Stunden<br />
Der Entzückung in die Arme sinkt,<br />
Und in Zügen Seligkeiten trinkt,<br />
Dann ist meine Seele neu entbunden;<br />
<br />
Menschenfreuden hab’ ich oft empfunden,<br />
wenn verwandten Seelen Liebe winkt,<br />
Und ein Schein von froher Hoffnung blinkt,<br />
Der durch Wolken mühsam sich gewunden;<br />
<br />
Menschenfreude regt den Ton der Leier,<br />
Wenn ein seltner Geist sich hoch erhebt,<br />
Und verjährtem Wahne kühn entschwebt;<br />
<br />
Doch der Menschenfreude höchste Feier<br />
Klärt mein Auge, wenn in Mitgefühl<br />
Sich ergießt des Holden Saitenspiel! –<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Jais, Joseph Aegidius: Aufblick zu Gott (2)]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28575</link>
			<pubDate>Sat, 20 Jan 2024 01:28:24 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28575</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Joseph Aegidius Jais</span><br />
1750 - 1822<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aufblick zu Gott<br />
<br />
1.</span><br />
<br />
Das Leben ist so kurz, und unsrer Sünden<br />
So viele doch, die täglich wir begehen!<br />
Doch größer noch wir Gottes Güte sehen.<br />
Sein Vaterherz läßt gern Verzeihung finden.<br />
<br />
Gott ist die Liebe. Laut umher verkünden<br />
Ihn alle Wesen überall in Höhen<br />
Und Thal. Er läßt der Blumen Düfte wehen,<br />
An seinem Glanz die Sonnen sich entzünden.<br />
<br />
Ob Donner krachen, Stürme ringsum wüthen;<br />
Ein Vaterauge wacht und wird uns hüten.<br />
Von ihm beschirmt darfst niemals du verzagen.<br />
<br />
Und doch kannst du, von böser Lust besessen,<br />
So deinen lieben Gott, o Mensch, vergessen<br />
Und blind nach täuschenden Phantomen jagen?<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2.</span><br />
<br />
O lasse deinen stolzbethörten Wahn,<br />
Der unabwendbar dich hinunterziehet,<br />
Wo jeder Strahl der süßen Rettung fliehet!<br />
O weiche von der breiten Sündenbahn!<br />
<br />
In Gott nur fängt dein Glück, das reine, an;<br />
Bei ihm allein dir Seligkeit erblühet.<br />
Wer nur um eitle Weltlust sich bemühet,<br />
Dem scheitert rettungsos des Heiles Kahn.<br />
<br />
O sieh doch oft hinauf zu goldnen Sternen<br />
In jenen wonnenvollen Erdenfernen,<br />
Wo Gott, dein guter Vater, ewig wohnet!<br />
<br />
Willst du dich keck gen sein Gebot vermessen?<br />
Mit dir ist bald dereinst dein Grab vergessen,<br />
Das nur umsonst mit später Reue lohnet.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Joseph Aegidius Jais</span><br />
1750 - 1822<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Aufblick zu Gott<br />
<br />
1.</span><br />
<br />
Das Leben ist so kurz, und unsrer Sünden<br />
So viele doch, die täglich wir begehen!<br />
Doch größer noch wir Gottes Güte sehen.<br />
Sein Vaterherz läßt gern Verzeihung finden.<br />
<br />
Gott ist die Liebe. Laut umher verkünden<br />
Ihn alle Wesen überall in Höhen<br />
Und Thal. Er läßt der Blumen Düfte wehen,<br />
An seinem Glanz die Sonnen sich entzünden.<br />
<br />
Ob Donner krachen, Stürme ringsum wüthen;<br />
Ein Vaterauge wacht und wird uns hüten.<br />
Von ihm beschirmt darfst niemals du verzagen.<br />
<br />
Und doch kannst du, von böser Lust besessen,<br />
So deinen lieben Gott, o Mensch, vergessen<br />
Und blind nach täuschenden Phantomen jagen?<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">2.</span><br />
<br />
O lasse deinen stolzbethörten Wahn,<br />
Der unabwendbar dich hinunterziehet,<br />
Wo jeder Strahl der süßen Rettung fliehet!<br />
O weiche von der breiten Sündenbahn!<br />
<br />
In Gott nur fängt dein Glück, das reine, an;<br />
Bei ihm allein dir Seligkeit erblühet.<br />
Wer nur um eitle Weltlust sich bemühet,<br />
Dem scheitert rettungsos des Heiles Kahn.<br />
<br />
O sieh doch oft hinauf zu goldnen Sternen<br />
In jenen wonnenvollen Erdenfernen,<br />
Wo Gott, dein guter Vater, ewig wohnet!<br />
<br />
Willst du dich keck gen sein Gebot vermessen?<br />
Mit dir ist bald dereinst dein Grab vergessen,<br />
Das nur umsonst mit später Reue lohnet.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Justi, Karl Wilhelm: Die Höchste Wonne]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28581</link>
			<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 08:02:06 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28581</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Karl Wilhelm Justi </span><br />
1767 - 1846<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Höchste Wonne<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">An Hrn. Rath Casparson in Cassel</span></span><br />
<br />
<br />
Lieblich tönen der Geweihten Lieder,<br />
Deren Sachläfe Efeu längst umwand,<br />
Denn im holden Fantasienland<br />
Blüht den Sterblichen ein Eden wieder; -<br />
<br />
Wonnezähren fließen still hernieder,<br />
Wann ihr Genius mit Zauberhand<br />
Unbelauscht den Weg zum Herzen fand<br />
Eines Jünglings, tugendwarm und bieder;<br />
<br />
Lieblicher, als Abend-Purpurgluth,<br />
Lockender, als zarter Hoffnung Blüthe,<br />
Ist der Liebe süße Schmeichelgüte;<br />
<br />
Labender, der Güter erstes Gut,<br />
Wenn das Herz, dem sich ein Freund verkündet,<br />
Unvermuthet den Erwählten findet!<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Karl Wilhelm Justi </span><br />
1767 - 1846<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Höchste Wonne<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">An Hrn. Rath Casparson in Cassel</span></span><br />
<br />
<br />
Lieblich tönen der Geweihten Lieder,<br />
Deren Sachläfe Efeu längst umwand,<br />
Denn im holden Fantasienland<br />
Blüht den Sterblichen ein Eden wieder; -<br />
<br />
Wonnezähren fließen still hernieder,<br />
Wann ihr Genius mit Zauberhand<br />
Unbelauscht den Weg zum Herzen fand<br />
Eines Jünglings, tugendwarm und bieder;<br />
<br />
Lieblicher, als Abend-Purpurgluth,<br />
Lockender, als zarter Hoffnung Blüthe,<br />
Ist der Liebe süße Schmeichelgüte;<br />
<br />
Labender, der Güter erstes Gut,<br />
Wenn das Herz, dem sich ein Freund verkündet,<br />
Unvermuthet den Erwählten findet!<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Jäger, Hermann: Was that ich dir, daß du mich so betrogen?]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28573</link>
			<pubDate>Thu, 18 Jan 2024 08:01:49 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28573</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hermann Jäger </span><br />
1815 - 1890<br />
<br />
Was that ich dir, daß du mich so betrogen?<br />
Warum warfst du nach Tagen voller Lust<br />
Den ungeheuren Schmerz in meine Brust,<br />
Der mich verschlingt mit seinen Todeswogen?<br />
<br />
So wär’ es möglich! Deine Blicke logen –<br />
Der Liebe Worte sprachst du unbewußt,<br />
Wenn ich ein Gott mich wähnt’ an deiner Brust?<br />
Von deinen Lippen Seligkeit gesogen?<br />
<br />
Ich mag’s nicht denken! Ha, des Wahnsinns Feuer<br />
Regt der Gedanke an mit wilder Macht;<br />
Denn ewig bleibst du meinem Herzen theuer,<br />
<br />
Ob auch dein Hohn des Mannes Schmerz verlacht.<br />
Ein treues Herz tratst du leichtsinnig nieder<br />
Und niemals findest du ein treu’res wieder.<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hermann Jäger </span><br />
1815 - 1890<br />
<br />
Was that ich dir, daß du mich so betrogen?<br />
Warum warfst du nach Tagen voller Lust<br />
Den ungeheuren Schmerz in meine Brust,<br />
Der mich verschlingt mit seinen Todeswogen?<br />
<br />
So wär’ es möglich! Deine Blicke logen –<br />
Der Liebe Worte sprachst du unbewußt,<br />
Wenn ich ein Gott mich wähnt’ an deiner Brust?<br />
Von deinen Lippen Seligkeit gesogen?<br />
<br />
Ich mag’s nicht denken! Ha, des Wahnsinns Feuer<br />
Regt der Gedanke an mit wilder Macht;<br />
Denn ewig bleibst du meinem Herzen theuer,<br />
<br />
Ob auch dein Hohn des Mannes Schmerz verlacht.<br />
Ein treues Herz tratst du leichtsinnig nieder<br />
Und niemals findest du ein treu’res wieder.<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Justi, Karl Wilhelm: Das Unvergängliche]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28580</link>
			<pubDate>Tue, 16 Jan 2024 08:17:15 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28580</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Karl Wilhelm Justi </span><br />
1767 - 1846<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Unvergängliche<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">An Daura</span></span><br />
<br />
<br />
Bald verstummen auf dem Maigefilde<br />
Philomelens Lieder, süß und hold,<br />
Bald erfalbt der Sonne reines Gold,<br />
Und Gewölke trübt des Aethers Milde;<br />
<br />
Unmuth, und im düstern Blick wie wilde<br />
Seele zeugen, daß der Minne Gold<br />
Unsre Wünsche täuschet: Schatten zollt<br />
Uns die Hoffnung, und erstirbt im Bilde;<br />
<br />
Bald verlöscht des Auges Feuergluth,<br />
Auf den Wangen bleicht die Rosenhülle<br />
Von den Lippen fliehen Reiz und Fülle;<br />
<br />
Aber Eines trotzt des Schicksals Wuth:<br />
Sinn für Wahrheit, Tugendhuldigungen,<br />
In der Edlen Wechselband geschlungen.<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Karl Wilhelm Justi </span><br />
1767 - 1846<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Unvergängliche<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">An Daura</span></span><br />
<br />
<br />
Bald verstummen auf dem Maigefilde<br />
Philomelens Lieder, süß und hold,<br />
Bald erfalbt der Sonne reines Gold,<br />
Und Gewölke trübt des Aethers Milde;<br />
<br />
Unmuth, und im düstern Blick wie wilde<br />
Seele zeugen, daß der Minne Gold<br />
Unsre Wünsche täuschet: Schatten zollt<br />
Uns die Hoffnung, und erstirbt im Bilde;<br />
<br />
Bald verlöscht des Auges Feuergluth,<br />
Auf den Wangen bleicht die Rosenhülle<br />
Von den Lippen fliehen Reiz und Fülle;<br />
<br />
Aber Eines trotzt des Schicksals Wuth:<br />
Sinn für Wahrheit, Tugendhuldigungen,<br />
In der Edlen Wechselband geschlungen.<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Jordan, Wilhelm: Ich pflege dichtend auf und ab zu schreiten,]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28578</link>
			<pubDate>Tue, 16 Jan 2024 08:16:55 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28578</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wilhelm Jordan  </span>                  <br />
1818 – 1904<br />
<br />
<br />
Ich pflege dichtend auf und ab zu schreiten,<br />
Bis Wahrheit, Wohllaut dicht zusammen kamen.<br />
Nun folgen mir dabei nach allen Seiten<br />
Zwei Augen, die mein Herz gefangen nahmen.<br />
<br />
Anstatt zum vollsten Reim den Vers zu leiten,<br />
Begrüß’ ich dich mit deinem lieben Namen,<br />
Als offne Zaubertür zu lichten Weiten<br />
Erscheint mir deines Bildes goldner Rahmen.<br />
<br />
Hinauf, hindurch! Du lebst, - dein Auge lacht,<br />
Ich sehe, wie sich deine Lippen regen,<br />
Du hörst und billigst, was ich stumm gedacht.<br />
<br />
Ich fühle dich die Hand aufs Haupt mir legen,<br />
Verweht der Traum, dann ist der Vers vollbracht,<br />
Denn dein Berühren war der Muse Segen.<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wilhelm Jordan  </span>                  <br />
1818 – 1904<br />
<br />
<br />
Ich pflege dichtend auf und ab zu schreiten,<br />
Bis Wahrheit, Wohllaut dicht zusammen kamen.<br />
Nun folgen mir dabei nach allen Seiten<br />
Zwei Augen, die mein Herz gefangen nahmen.<br />
<br />
Anstatt zum vollsten Reim den Vers zu leiten,<br />
Begrüß’ ich dich mit deinem lieben Namen,<br />
Als offne Zaubertür zu lichten Weiten<br />
Erscheint mir deines Bildes goldner Rahmen.<br />
<br />
Hinauf, hindurch! Du lebst, - dein Auge lacht,<br />
Ich sehe, wie sich deine Lippen regen,<br />
Du hörst und billigst, was ich stumm gedacht.<br />
<br />
Ich fühle dich die Hand aufs Haupt mir legen,<br />
Verweht der Traum, dann ist der Vers vollbracht,<br />
Denn dein Berühren war der Muse Segen.<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Jais, Joseph Aegidius: Das höchste Glück]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28574</link>
			<pubDate>Tue, 16 Jan 2024 08:16:37 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28574</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Joseph Aegidius Jais</span><br />
1750 - 1822<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das höchste Glück</span><br />
<br />
Ja dich, der vielen Anderen befiehlt,<br />
Doch Sklave eigner Leidenschaften lebt,<br />
Den Gold und Ehre bis zum Himmel hebt,<br />
Doch dem das feile Herz nach Bösem zielt,<br />
<br />
Sag’ an, was ist dein Glück? Ein eitles Bild,<br />
Das schön geträumt bald in die Luft entschwebt,<br />
Weil es an keinem festen Punkte klebt<br />
Und blinden Nebeltrug dem Auge spielt.<br />
<br />
Beherrschet die Vernunft und dein Gewissen<br />
Nicht immer deine Thaten, deine Triebe;<br />
Bald wirst du deine Thorheit bitter büßen.<br />
<br />
Das höchste Glück ist nur die Gottesliebe.<br />
Die aber darf nur Himmlisches genießen.<br />
Willst du das höchste Glück? De Tugend übe!<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Joseph Aegidius Jais</span><br />
1750 - 1822<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das höchste Glück</span><br />
<br />
Ja dich, der vielen Anderen befiehlt,<br />
Doch Sklave eigner Leidenschaften lebt,<br />
Den Gold und Ehre bis zum Himmel hebt,<br />
Doch dem das feile Herz nach Bösem zielt,<br />
<br />
Sag’ an, was ist dein Glück? Ein eitles Bild,<br />
Das schön geträumt bald in die Luft entschwebt,<br />
Weil es an keinem festen Punkte klebt<br />
Und blinden Nebeltrug dem Auge spielt.<br />
<br />
Beherrschet die Vernunft und dein Gewissen<br />
Nicht immer deine Thaten, deine Triebe;<br />
Bald wirst du deine Thorheit bitter büßen.<br />
<br />
Das höchste Glück ist nur die Gottesliebe.<br />
Die aber darf nur Himmlisches genießen.<br />
Willst du das höchste Glück? De Tugend übe!<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Jäger, Hermann: Erklärung]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28572</link>
			<pubDate>Tue, 16 Jan 2024 08:16:18 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28572</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hermann Jäger </span><br />
1815 - 1890<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Erklärung<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">1843</span></span><br />
<br />
Die Zeit will andre Lieder! – ruft ihr laut –<br />
Von Liebe nichts! nichts mehr von alten Sagen!<br />
Die Gegenwart mußt du im Herzen tragen!<br />
Die Gegenwart sei deines Sanges Braut!<br />
<br />
Die Völker regen sich, der Morgen graut,<br />
Mit Schwert und Speer mußt du hinaus dich wagen;<br />
Denn einen großen Kampf gilt es zu schlagen,<br />
D’rum sei das Lied dem Schwerte angetraut! –<br />
<br />
Ich will die alten Zeiten nicht beklagen!<br />
Auch mich erfreut des jungen Tages Licht;<br />
Doch soll mein Lied nicht an der Trümmer nagen,<br />
<br />
Die, morsch und alt, von selbst zusammenbricht.<br />
Ein Herz voll Liebe hab’ ich für die Brüder,<br />
Doch zum Zerstören sing’ ich keine Lieder!<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hermann Jäger </span><br />
1815 - 1890<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Erklärung<br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">1843</span></span><br />
<br />
Die Zeit will andre Lieder! – ruft ihr laut –<br />
Von Liebe nichts! nichts mehr von alten Sagen!<br />
Die Gegenwart mußt du im Herzen tragen!<br />
Die Gegenwart sei deines Sanges Braut!<br />
<br />
Die Völker regen sich, der Morgen graut,<br />
Mit Schwert und Speer mußt du hinaus dich wagen;<br />
Denn einen großen Kampf gilt es zu schlagen,<br />
D’rum sei das Lied dem Schwerte angetraut! –<br />
<br />
Ich will die alten Zeiten nicht beklagen!<br />
Auch mich erfreut des jungen Tages Licht;<br />
Doch soll mein Lied nicht an der Trümmer nagen,<br />
<br />
Die, morsch und alt, von selbst zusammenbricht.<br />
Ein Herz voll Liebe hab’ ich für die Brüder,<br />
Doch zum Zerstören sing’ ich keine Lieder!<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Justi, Karl Wilhelm: Das Schmerzlichste]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28579</link>
			<pubDate>Sun, 14 Jan 2024 03:13:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28579</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Karl Wilhelm Justi </span><br />
1767 - 1846<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Schmerzlichste</span><br />
<br />
Schmerzlich ist’s, wenn Stürme, kalt und trocken,<br />
Tödten, was der lange Fleiß erziehlt,<br />
Wenn im Mai ein Wirbel niederwühlt,<br />
Statt der Blüthen, Hagelsaat und Flocken;<br />
<br />
Schmerzlich, wenn bei jugendlichen Locken,<br />
Und bei Wangen, welche Zephyr kühlt,<br />
Einer Schönen kaltes Herz nicht fühlt,<br />
Und des Geistes edle Triebe stocken;<br />
<br />
Schmerzlich, wenn der schöne Lenzbeginn<br />
Unsers Erdenlebens ungenossen,<br />
Seine Wonnen ungeschmeckt verflossen: -<br />
<br />
Aber tiefer wühlt der Schmerz im Sinn,<br />
Wenn ein Freund, mit Honig in dem Munde,<br />
Uns bereitet eine Todeswunde! –<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Karl Wilhelm Justi </span><br />
1767 - 1846<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Das Schmerzlichste</span><br />
<br />
Schmerzlich ist’s, wenn Stürme, kalt und trocken,<br />
Tödten, was der lange Fleiß erziehlt,<br />
Wenn im Mai ein Wirbel niederwühlt,<br />
Statt der Blüthen, Hagelsaat und Flocken;<br />
<br />
Schmerzlich, wenn bei jugendlichen Locken,<br />
Und bei Wangen, welche Zephyr kühlt,<br />
Einer Schönen kaltes Herz nicht fühlt,<br />
Und des Geistes edle Triebe stocken;<br />
<br />
Schmerzlich, wenn der schöne Lenzbeginn<br />
Unsers Erdenlebens ungenossen,<br />
Seine Wonnen ungeschmeckt verflossen: -<br />
<br />
Aber tiefer wühlt der Schmerz im Sinn,<br />
Wenn ein Freund, mit Honig in dem Munde,<br />
Uns bereitet eine Todeswunde! –<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Jensen, Wilhelm: Abschied]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28577</link>
			<pubDate>Sun, 14 Jan 2024 03:13:07 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28577</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wilhelm Jensen</span><br />
1837 – 1911<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Abschied</span><br />
<br />
Sie kam zu mir in roter Dämmerstunde;<br />
Der Garten lag von Veilchen überblaut,<br />
Und plötzlich stand sie vor mir, ohne Laut,<br />
Und sah mich an aus blauem Augengrunde.<br />
<br />
Vom ersten Grün der stillen Blätterrunde<br />
Hob sich ihr Antlitz wunder-fremdvertraut,<br />
Und leis nun bog sie sich gleich einer Braut<br />
Und küßte mich mit warmem, weichem Munde.<br />
<br />
Wer bist du? frug ich. Und sie schlug die Lider<br />
Fast schelmisch auf des süßen Augenpaars,<br />
Durch Tränen lächelnd: „Sieh, nun kommt der Flieder!“<br />
<br />
„Noch schau’ ich unter ihm dich braunen Haars,<br />
Und grüßen wollt’ ich einmal noch dich wieder<br />
Mit letztem Kuß.“ – Ach, meine Jugend war’s<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wilhelm Jensen</span><br />
1837 – 1911<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Abschied</span><br />
<br />
Sie kam zu mir in roter Dämmerstunde;<br />
Der Garten lag von Veilchen überblaut,<br />
Und plötzlich stand sie vor mir, ohne Laut,<br />
Und sah mich an aus blauem Augengrunde.<br />
<br />
Vom ersten Grün der stillen Blätterrunde<br />
Hob sich ihr Antlitz wunder-fremdvertraut,<br />
Und leis nun bog sie sich gleich einer Braut<br />
Und küßte mich mit warmem, weichem Munde.<br />
<br />
Wer bist du? frug ich. Und sie schlug die Lider<br />
Fast schelmisch auf des süßen Augenpaars,<br />
Durch Tränen lächelnd: „Sieh, nun kommt der Flieder!“<br />
<br />
„Noch schau’ ich unter ihm dich braunen Haars,<br />
Und grüßen wollt’ ich einmal noch dich wieder<br />
Mit letztem Kuß.“ – Ach, meine Jugend war’s<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Jenisch-Pavlova, Karolina: An Alexander von Humboldt]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28571</link>
			<pubDate>Sun, 14 Jan 2024 03:12:50 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=28571</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Karolina Jenisch-Pavlova</span><br />
1807-1893<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
An Alexander von Humboldt</span><br />
<br />
Mir ward ein Kranz von leuchtenden Secunden,<br />
Ein Sonnenlicht fiel in mein stilles Leben;<br />
Doch kaum wagt’ ich das Auge zu erheben,<br />
So war es schon vergangen und verschwunden. –<br />
<br />
Im dunkeln Daseyn giebt es helle Stunden,<br />
Die, schönen Wundern gleich, herniederschweben;<br />
Sie sind uns als ein ewig Gut gegeben,<br />
Denn nimmer welket, was wir dann empfunden.<br />
<br />
Doch wenn der Strahlenaugenblick verglommen,<br />
Dann fühlen doppelt wir des Lebens Leere,<br />
Gemeiner dann erscheinet uns die Menge:<br />
<br />
Denn als entzückt Cäcilie vernommen<br />
Die Harmonie’n der sel’gen Engelchöre,<br />
Verletzten sie die irdischen Gesänge. -<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Karolina Jenisch-Pavlova</span><br />
1807-1893<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
An Alexander von Humboldt</span><br />
<br />
Mir ward ein Kranz von leuchtenden Secunden,<br />
Ein Sonnenlicht fiel in mein stilles Leben;<br />
Doch kaum wagt’ ich das Auge zu erheben,<br />
So war es schon vergangen und verschwunden. –<br />
<br />
Im dunkeln Daseyn giebt es helle Stunden,<br />
Die, schönen Wundern gleich, herniederschweben;<br />
Sie sind uns als ein ewig Gut gegeben,<br />
Denn nimmer welket, was wir dann empfunden.<br />
<br />
Doch wenn der Strahlenaugenblick verglommen,<br />
Dann fühlen doppelt wir des Lebens Leere,<br />
Gemeiner dann erscheinet uns die Menge:<br />
<br />
Denn als entzückt Cäcilie vernommen<br />
Die Harmonie’n der sel’gen Engelchöre,<br />
Verletzten sie die irdischen Gesänge. -<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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