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		<title><![CDATA[Sonett-Forum - Vom Rokkoko zur Romantik]]></title>
		<link>https://sonett-archiv.com/forum/</link>
		<description><![CDATA[Sonett-Forum - https://sonett-archiv.com/forum]]></description>
		<pubDate>Sat, 09 May 2026 10:03:38 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Salvator Rosa: Vanitas]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=25817</link>
			<pubDate>Mon, 24 Nov 2025 00:17:24 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=25817</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Salvator Rosa</span><br />
1615 - 1673<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=665" target="_blank" title="">Vanitas-web.jpg</a> (Größe: 83,5 KB / Downloads: 4)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vanitas</span><br />
<br />
Was du auch für ein Dichter bist gewesen,<br />
ob großer Musiker, ob Komponist;<br />
Die Zeit zeigt, dass auch du vergänglich bist.<br />
Von deinen Zeilen wird man nichts mehr lesen,<br />
<br />
von deinen Noten wird man nichts mehr spielen.<br />
Vielleicht dass jemand irgendwas versteckt<br />
in tiefster Gruft, Fragmente einst entdeckt,<br />
doch Lieder, die den Menschen einst gefielen<br />
<br />
sind seltsam leblos, düster und verstaubt.<br />
Ein Torso, lässt er auch noch Schönheit ahnen,<br />
lässt uns an die Vergänglichkeit gemahnen.<br />
und wer die Zeit zu überwinden glaubt,<br />
indem er etwas schafft, das länger dauert,<br />
versagt vor Ewigkeiten und erschauert.<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Salvator Rosa</span><br />
1615 - 1673<br />
<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Vanitas</span><br />
<br />
Was du auch für ein Dichter bist gewesen,<br />
ob großer Musiker, ob Komponist;<br />
Die Zeit zeigt, dass auch du vergänglich bist.<br />
Von deinen Zeilen wird man nichts mehr lesen,<br />
<br />
von deinen Noten wird man nichts mehr spielen.<br />
Vielleicht dass jemand irgendwas versteckt<br />
in tiefster Gruft, Fragmente einst entdeckt,<br />
doch Lieder, die den Menschen einst gefielen<br />
<br />
sind seltsam leblos, düster und verstaubt.<br />
Ein Torso, lässt er auch noch Schönheit ahnen,<br />
lässt uns an die Vergänglichkeit gemahnen.<br />
und wer die Zeit zu überwinden glaubt,<br />
indem er etwas schafft, das länger dauert,<br />
versagt vor Ewigkeiten und erschauert.<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Heinrich Hopfgarten: Büste der Königin Luise von Preussen]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=25576</link>
			<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 07:16:33 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=25576</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heinrich Hopfgarten</span><br />
1777 - 1844<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=650" target="_blank" title="">luise.jpg</a> (Größe: 410,47 KB / Downloads: 5)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Büste der Königin Luise von Preussen</span><br />
auf der Luiseninsel im Garten von Schloss Charlottenburg, Berlin<br />
<br />
<br />
Von ein paar efeuokkupierten Eichen<br />
und durchscheinenden Eiben eingerahmt<br />
steht eine Büste, doch ihr Lächeln ahmt<br />
ein Lächeln nach, dass sie kaum je erreichen,<br />
<br />
geschweige denn ersetzen kann: Luise!<br />
Ja, Deine Züge sind 's, doch sie sind kalt<br />
und unbeweglich. Deines Kleid's Gefalt<br />
ist starr. Gestatte, dass man vor Dir diese<br />
<br />
geringen Blumen ablegt. Ein paar Kerne<br />
von Sonnenblumen, ein paar Haferflocken,<br />
mit ihnen ein paar Meisen anzulocken...<br />
<br />
Die kleinen Meisen, mochtest du doch gerne.<br />
Und wie sich Sonne auf ihr Antlitz legt,<br />
da scheint es fast, als hätt' es sich geregt...<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Heinrich Hopfgarten</span><br />
1777 - 1844<br />
<br />
<br />
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<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=650" target="_blank" title="">luise.jpg</a> (Größe: 410,47 KB / Downloads: 5)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Büste der Königin Luise von Preussen</span><br />
auf der Luiseninsel im Garten von Schloss Charlottenburg, Berlin<br />
<br />
<br />
Von ein paar efeuokkupierten Eichen<br />
und durchscheinenden Eiben eingerahmt<br />
steht eine Büste, doch ihr Lächeln ahmt<br />
ein Lächeln nach, dass sie kaum je erreichen,<br />
<br />
geschweige denn ersetzen kann: Luise!<br />
Ja, Deine Züge sind 's, doch sie sind kalt<br />
und unbeweglich. Deines Kleid's Gefalt<br />
ist starr. Gestatte, dass man vor Dir diese<br />
<br />
geringen Blumen ablegt. Ein paar Kerne<br />
von Sonnenblumen, ein paar Haferflocken,<br />
mit ihnen ein paar Meisen anzulocken...<br />
<br />
Die kleinen Meisen, mochtest du doch gerne.<br />
Und wie sich Sonne auf ihr Antlitz legt,<br />
da scheint es fast, als hätt' es sich geregt...<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Hubert Robert: Brunnen im Park]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=33532</link>
			<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 07:17:55 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=33532</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hubert Robert</span><br />
1733 - 1808<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=750" target="_blank" title="">brunnen-im-park.jpg</a> (Größe: 121,75 KB / Downloads: 8)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Brunnen im Park</span><br />
<br />
Im Mauerstück, aus dem der Brunnen stet<br />
sein Wasser spuckt, ist manccher Stein gesplittert<br />
und aufgeplatzt. Doch wie es auch gewittert,<br />
wie Sonne sengt und wie der Wind sicch dreht,<br />
<br />
so können die Tritonen nicht vom Streit<br />
ablassen, der die beiden innig bindet.<br />
Wie eine Hand des andern Haare findet,<br />
holt schon die andre aus, zum Schlag bereit,<br />
<br />
das Wetter, das sich grad zusammenbraut,<br />
ganz ignorierend, wie sie's immer taten.<br />
Und wer dort staunend stehen bleibt und schaut,<br />
wie scheinbar sich für alle Zeit die Anti-<br />
gonisten bannen, wir den Grund erraten,<br />
liest er die Schrift: "Fontana dei Burbanti" *<br />
<br />
<br />
* In der Bildbeschreibung des Landesmuseums Hannover wird die Inschrift mit "Schurkenbrunnen" übersetzt. Man könnte "burbanti auch einfach mit "sprudelnd" übersetzen, aber "Springbrunnen" wäre natürlich als Eigenname nicht sehr originell.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hubert Robert</span><br />
1733 - 1808<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=750" target="_blank" title="">brunnen-im-park.jpg</a> (Größe: 121,75 KB / Downloads: 8)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Brunnen im Park</span><br />
<br />
Im Mauerstück, aus dem der Brunnen stet<br />
sein Wasser spuckt, ist manccher Stein gesplittert<br />
und aufgeplatzt. Doch wie es auch gewittert,<br />
wie Sonne sengt und wie der Wind sicch dreht,<br />
<br />
so können die Tritonen nicht vom Streit<br />
ablassen, der die beiden innig bindet.<br />
Wie eine Hand des andern Haare findet,<br />
holt schon die andre aus, zum Schlag bereit,<br />
<br />
das Wetter, das sich grad zusammenbraut,<br />
ganz ignorierend, wie sie's immer taten.<br />
Und wer dort staunend stehen bleibt und schaut,<br />
wie scheinbar sich für alle Zeit die Anti-<br />
gonisten bannen, wir den Grund erraten,<br />
liest er die Schrift: "Fontana dei Burbanti" *<br />
<br />
<br />
* In der Bildbeschreibung des Landesmuseums Hannover wird die Inschrift mit "Schurkenbrunnen" übersetzt. Man könnte "burbanti auch einfach mit "sprudelnd" übersetzen, aber "Springbrunnen" wäre natürlich als Eigenname nicht sehr originell.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Giovanni Battista Piranesi: Ruinen der Statuengalerie in der Villa Hadriana]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=25122</link>
			<pubDate>Wed, 06 Nov 2024 08:40:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=25122</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Giovanni Battista Piranesi</span><br />
1720 - 1778<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=637" target="_blank" title="">hadrians-villa.jpg</a> (Größe: 339,38 KB / Downloads: 5)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ruinen der Statuengalerie in der Villa Hadriana bei Tivoli</span><br />
<br />
<br />
Auf Mauerkronen wuchern Busch und Gras,<br />
die hohen Bögen, Stuck, die Mosaike<br />
zerbröseln zuseh'ns. Jedes noch so dicke<br />
Gewölbe bricht mal ein und Vanitas-<br />
Gedanken fallen die Besucher an,<br />
ob denn von allem einst nur Trümmer bleiben.<br />
Un einer setzt sich. Er beginnt zu schreiben,<br />
was man noch sehen und erahnen kann.<br />
<br />
Er malt sich aus das einstige Gewimmel<br />
von Höflingen, Bediensteten und Gästen.<br />
Auch heute lebt 's in der Antike Resten:<br />
Die Vögel singen, in den Mauern krallen<br />
sich Wurzeln frischen Gruns und über allen<br />
wölbt sich wie eh und je ein ew'ger Himmel.<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Giovanni Battista Piranesi</span><br />
1720 - 1778<br />
<br />
<br />
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<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ruinen der Statuengalerie in der Villa Hadriana bei Tivoli</span><br />
<br />
<br />
Auf Mauerkronen wuchern Busch und Gras,<br />
die hohen Bögen, Stuck, die Mosaike<br />
zerbröseln zuseh'ns. Jedes noch so dicke<br />
Gewölbe bricht mal ein und Vanitas-<br />
Gedanken fallen die Besucher an,<br />
ob denn von allem einst nur Trümmer bleiben.<br />
Un einer setzt sich. Er beginnt zu schreiben,<br />
was man noch sehen und erahnen kann.<br />
<br />
Er malt sich aus das einstige Gewimmel<br />
von Höflingen, Bediensteten und Gästen.<br />
Auch heute lebt 's in der Antike Resten:<br />
Die Vögel singen, in den Mauern krallen<br />
sich Wurzeln frischen Gruns und über allen<br />
wölbt sich wie eh und je ein ew'ger Himmel.<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Caspar David Friedrich: Der Mittag]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4811</link>
			<pubDate>Sun, 17 Sep 2023 12:52:13 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4811</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Caspar David Friedrich</span><br />
1774 - 1840<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=452" target="_blank" title="">Tageszeitenzyklus,_Der_Mittag-kl.JPG</a> (Größe: 73,49 KB / Downloads: 15)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Mittag</span><br />
<br />
<br />
Einander weit entfernt stehn zwei Gestalten.<br />
Vielleicht, dass ihre Blicke sich begegnen.<br />
Sie möchte heim. Bestimmt wird es noch regnen;<br />
Er muss zwei Augenblicke innehalten.<br />
<br />
Der eine gilt der Frau: Ob er sie kennt?<br />
Auf die Distanz ist das nicht zu entscheiden.<br />
Der andre gilt dem Wolkenhimmel. Beiden,<br />
die nichts als eine leere Weide trennt,<br />
<br />
schlägt dieser feuchte Brodem aufs Gemüt,<br />
der sich partout noch nicht entladen will.<br />
Wie eine Herde stehen eng die Föhren.<br />
Vereinzelt blühn am Wegrand wilde Möhren.<br />
Die Dünste stauen sich von Nord nach Süd<br />
und was darunter lebt, verhält sich still.<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Caspar David Friedrich</span><br />
1774 - 1840<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=452" target="_blank" title="">Tageszeitenzyklus,_Der_Mittag-kl.JPG</a> (Größe: 73,49 KB / Downloads: 15)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Mittag</span><br />
<br />
<br />
Einander weit entfernt stehn zwei Gestalten.<br />
Vielleicht, dass ihre Blicke sich begegnen.<br />
Sie möchte heim. Bestimmt wird es noch regnen;<br />
Er muss zwei Augenblicke innehalten.<br />
<br />
Der eine gilt der Frau: Ob er sie kennt?<br />
Auf die Distanz ist das nicht zu entscheiden.<br />
Der andre gilt dem Wolkenhimmel. Beiden,<br />
die nichts als eine leere Weide trennt,<br />
<br />
schlägt dieser feuchte Brodem aufs Gemüt,<br />
der sich partout noch nicht entladen will.<br />
Wie eine Herde stehen eng die Föhren.<br />
Vereinzelt blühn am Wegrand wilde Möhren.<br />
Die Dünste stauen sich von Nord nach Süd<br />
und was darunter lebt, verhält sich still.<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Casper David Friedrich: Wanderer über dem Nebelmeer]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=24491</link>
			<pubDate>Mon, 19 Jun 2023 08:44:47 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=24491</guid>
			<description><![CDATA[.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Caspar David Friedrich</span><br />
1774 - 1840<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=597" target="_blank" title="">wanderer.jpg</a> (Größe: 64,33 KB / Downloads: 15)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wanderer über dem Nebelmeer</span><br />
<br />
Es ragt steil aus dem Dunst das Felsgeklüfte,<br />
wie Inseln aus der See. Auf einer vorn<br />
steht jemand einsam auf dem Felsensporn,<br />
das Haar zerzaust von wechselhaften Lüften.<br />
<br />
Auf kargen Gipfeln stehn vereinzelt Föhren.<br />
Sie scheinen, wie sie aus dem Nebel ragen,<br />
von diesen leichten Schleiern selbst getragen<br />
und mehr dem Himmelreich anzugehören.<br />
<br />
Die Hügelketten wogen wie das Meer.<br />
Es gibt kein Ziel. Hier endet jeder Weg<br />
und das Gemüt entfaltet sein Verstehen:<br />
<br />
Dies Reich: so groß, so weit, so menschenleer...<br />
Hier anzukommen ist ein Privileg!<br />
ist Andacht, - letztlich ist es reines Sehen.<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Caspar David Friedrich</span><br />
1774 - 1840<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=597" target="_blank" title="">wanderer.jpg</a> (Größe: 64,33 KB / Downloads: 15)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Wanderer über dem Nebelmeer</span><br />
<br />
Es ragt steil aus dem Dunst das Felsgeklüfte,<br />
wie Inseln aus der See. Auf einer vorn<br />
steht jemand einsam auf dem Felsensporn,<br />
das Haar zerzaust von wechselhaften Lüften.<br />
<br />
Auf kargen Gipfeln stehn vereinzelt Föhren.<br />
Sie scheinen, wie sie aus dem Nebel ragen,<br />
von diesen leichten Schleiern selbst getragen<br />
und mehr dem Himmelreich anzugehören.<br />
<br />
Die Hügelketten wogen wie das Meer.<br />
Es gibt kein Ziel. Hier endet jeder Weg<br />
und das Gemüt entfaltet sein Verstehen:<br />
<br />
Dies Reich: so groß, so weit, so menschenleer...<br />
Hier anzukommen ist ein Privileg!<br />
ist Andacht, - letztlich ist es reines Sehen.<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Georg Friedrich Kersting: Caspar David Friedrich in seinem Atelier]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=24473</link>
			<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 09:17:19 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=24473</guid>
			<description><![CDATA[.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Georg Friedrich Kersting</span><br />
1785 - 1847<br />
<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=593" target="_blank" title="">c-d-friedrich-klein.jpg</a> (Größe: 348,24 KB / Downloads: 24)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Caspar David Friedrich in seinem Atelier</span><br />
<br />
Bewölkt bis heiter: Gutes Licht zum Malen,<br />
das aus dem Fenster auf die Leinwand fällt.<br />
Sonst malt er abgeschlossen von der Welt.<br />
Paletten, Winkel, Lineal; - An kahlen<br />
<br />
blassgrün gestrich'nen Wänden findet sich<br />
rein nichts, des Künstlers Auge abzulenken.<br />
Wahrhaftigkeit entspringt dem reinen Denken.<br />
Ein Berg, ein Wasserfall, - und jeder Strich<br />
<br />
manifestiert den Sinn für Proportion.<br />
Mag der Betrachter von Motiven sprechen,<br />
von freundlich hellem oder dunklen Ton;<br />
<br />
Das wohlgemessene Gewicht der Flächen,<br />
die Linie, die seine Blicke führt,<br />
macht erst, dass der Betrachter etwas spürt<br />
<br />
<br />
<br />
.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Georg Friedrich Kersting</span><br />
1785 - 1847<br />
<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=593" target="_blank" title="">c-d-friedrich-klein.jpg</a> (Größe: 348,24 KB / Downloads: 24)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Caspar David Friedrich in seinem Atelier</span><br />
<br />
Bewölkt bis heiter: Gutes Licht zum Malen,<br />
das aus dem Fenster auf die Leinwand fällt.<br />
Sonst malt er abgeschlossen von der Welt.<br />
Paletten, Winkel, Lineal; - An kahlen<br />
<br />
blassgrün gestrich'nen Wänden findet sich<br />
rein nichts, des Künstlers Auge abzulenken.<br />
Wahrhaftigkeit entspringt dem reinen Denken.<br />
Ein Berg, ein Wasserfall, - und jeder Strich<br />
<br />
manifestiert den Sinn für Proportion.<br />
Mag der Betrachter von Motiven sprechen,<br />
von freundlich hellem oder dunklen Ton;<br />
<br />
Das wohlgemessene Gewicht der Flächen,<br />
die Linie, die seine Blicke führt,<br />
macht erst, dass der Betrachter etwas spürt<br />
<br />
<br />
<br />
.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Caspar David Friedrich: Der Morgen]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4715</link>
			<pubDate>Mon, 05 Sep 2022 06:44:38 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4715</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Caspar David Friedrich</span><br />
1774 - 1840<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=446" target="_blank" title="">Tageszeitenzyklus,_Der_Morgen.jpg</a> (Größe: 76,85 KB / Downloads: 62)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Morgen</span><br />
<br />
Die Nebelfahnen steigen auf, Gewolk <br />
zu werden, näher jenem ersten Schein<br />
Auroras, - Und ihr Spiegel möchte sein<br />
auch noch der seichteste und stillste Kolk.<br />
<br />
So sachte nähert sich die Helle an,<br />
die noch Verträumten aus dem Schlaf zu wecken,<br />
als suchte sie den Träumen nachzuschmecken,<br />
und freundlicher erwacht der dunkle Tann<br />
<br />
im Sonnenglanz, vom Taufall noch erfrischt.<br />
Dort eine Kate: Noch wie schlafestrunken<br />
liegt sie ganz still im Dunst versunken.<br />
<br />
Wie Atem, der sich in die Nebel mischt,<br />
verraucht dort letzte Glut vergangner Nacht.<br />
Auf in den Tag. Ein Anfang ist gemacht.<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Caspar David Friedrich</span><br />
1774 - 1840<br />
<br />
<br />
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<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=446" target="_blank" title="">Tageszeitenzyklus,_Der_Morgen.jpg</a> (Größe: 76,85 KB / Downloads: 62)
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<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Der Morgen</span><br />
<br />
Die Nebelfahnen steigen auf, Gewolk <br />
zu werden, näher jenem ersten Schein<br />
Auroras, - Und ihr Spiegel möchte sein<br />
auch noch der seichteste und stillste Kolk.<br />
<br />
So sachte nähert sich die Helle an,<br />
die noch Verträumten aus dem Schlaf zu wecken,<br />
als suchte sie den Träumen nachzuschmecken,<br />
und freundlicher erwacht der dunkle Tann<br />
<br />
im Sonnenglanz, vom Taufall noch erfrischt.<br />
Dort eine Kate: Noch wie schlafestrunken<br />
liegt sie ganz still im Dunst versunken.<br />
<br />
Wie Atem, der sich in die Nebel mischt,<br />
verraucht dort letzte Glut vergangner Nacht.<br />
Auf in den Tag. Ein Anfang ist gemacht.<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Jan Haricksz Steen: Die Kinder lehren einer Katze das Tanzen]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=5081</link>
			<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 06:47:51 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=5081</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Jan Haricksz Steen</span><br />
1625 - 1679 Niederlande <br />
<br />
<br />
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<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=482" target="_blank" title="">cat-dancing.jpg</a> (Größe: 20,42 KB / Downloads: 10)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Kinder lehren einer Katze das Tanzen</span> <br />
<br />
Die Katze mauzt, der Cooker kläfft sie an.<br />
Ja klingt das denn nicht beinah wie Musik?<br />
Nun tanz mein Kätzchen, dass die Tatze flieg!<br />
Kommt, schaut nur, wie die Katze tanzen kann. -<br />
<br />
Und du bringst ihr die Flötentöne bei!<br />
Bald wird es immer lauter in der Kammer:<br />
Gelächter, Hundebellen, Katzenjammer <br />
und unerträglich schrille Dudelei.<br />
<br />
„Mein Gott, lasst mir die Katze doch in Frieden!“<br />
(Der Alte, auch auf eigne Ruh bedacht.)<br />
„Was ist das für ein gellend greller Ton?!“ <br />
<br />
Geschmäcker sind bekanntlich ganz verschieden. <br />
Dem Brüderchen gefällts. Er singt und lacht.<br />
Der Alte gibt bald allen 'ne Lektion.<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Jan Haricksz Steen</span><br />
1625 - 1679 Niederlande <br />
<br />
<br />
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<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
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<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Kinder lehren einer Katze das Tanzen</span> <br />
<br />
Die Katze mauzt, der Cooker kläfft sie an.<br />
Ja klingt das denn nicht beinah wie Musik?<br />
Nun tanz mein Kätzchen, dass die Tatze flieg!<br />
Kommt, schaut nur, wie die Katze tanzen kann. -<br />
<br />
Und du bringst ihr die Flötentöne bei!<br />
Bald wird es immer lauter in der Kammer:<br />
Gelächter, Hundebellen, Katzenjammer <br />
und unerträglich schrille Dudelei.<br />
<br />
„Mein Gott, lasst mir die Katze doch in Frieden!“<br />
(Der Alte, auch auf eigne Ruh bedacht.)<br />
„Was ist das für ein gellend greller Ton?!“ <br />
<br />
Geschmäcker sind bekanntlich ganz verschieden. <br />
Dem Brüderchen gefällts. Er singt und lacht.<br />
Der Alte gibt bald allen 'ne Lektion.<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ludolf Backhuysen: Boote im Sturm]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4512</link>
			<pubDate>Sat, 08 Jan 2022 12:19:38 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4512</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ludolf Backhuysen</span><br />
1631 Emden - 1708 Amsterdam<br />
<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=425" target="_blank" title="">backhuysen.jpg</a> (Größe: 56,34 KB / Downloads: 12)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Boote im Sturm</span><br />
<br />
In einer schwellenden Gewitterfront<br />
und aufgepeitschten Wassern eingekeilt<br />
ein Fetzen Tuch. Holt ein, holt ein! Es eilt!<br />
So wie man es gelernt hat, wird's gekonnt,<br />
doch bleibt man ohne Gottesfurcht verlorn.<br />
Ihr Reffen, Rackern, Helfen, An-sich-halten -<br />
Es gibt ein Beten ohne Händefalten!<br />
Wem gilt zu dieser Stunde Gottes Zorn?<br />
<br />
"Packt an, packt an! Das Glück ist mit den Tüchtigen!"<br />
Die Seefahrt ist ihr Leben - und ihr Tod.<br />
Sie wissen das. Man muss sein Bestes geben.<br />
Als Omen treibt voraus ein leeres Boot.<br />
Das letzte Tageslicht will sich verflüchtigen.<br />
Wie oft, fragt man, kann man das überleben?<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ludolf Backhuysen</span><br />
1631 Emden - 1708 Amsterdam<br />
<br />
<br />
<br />
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<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
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<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Boote im Sturm</span><br />
<br />
In einer schwellenden Gewitterfront<br />
und aufgepeitschten Wassern eingekeilt<br />
ein Fetzen Tuch. Holt ein, holt ein! Es eilt!<br />
So wie man es gelernt hat, wird's gekonnt,<br />
doch bleibt man ohne Gottesfurcht verlorn.<br />
Ihr Reffen, Rackern, Helfen, An-sich-halten -<br />
Es gibt ein Beten ohne Händefalten!<br />
Wem gilt zu dieser Stunde Gottes Zorn?<br />
<br />
"Packt an, packt an! Das Glück ist mit den Tüchtigen!"<br />
Die Seefahrt ist ihr Leben - und ihr Tod.<br />
Sie wissen das. Man muss sein Bestes geben.<br />
Als Omen treibt voraus ein leeres Boot.<br />
Das letzte Tageslicht will sich verflüchtigen.<br />
Wie oft, fragt man, kann man das überleben?<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Judith Leyster: Die Serenade]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=5080</link>
			<pubDate>Sat, 05 Dec 2020 21:21:38 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=5080</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Judith Leyster</span><br />
1609 - 1660 Niederlande<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=481" target="_blank" title="">Serenade.jpg</a> (Größe: 182,51 KB / Downloads: 10)
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<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Serenade</span> <br />
<br />
Mag er der Laute noch ein Lied entlocken? <br />
Er trommelt leise mit den Fingernägeln.<br />
 Im Halbkreis sieht er sie noch um sich hocken,<br />
bedacht sich bald bequemer hinzuflegeln.<br />
<br />
Dann geht sein Blick in unbestimmte Ferne...<br />
Er weiß es doch: er ist hier wohlgelitten.<br />
Er würde schon noch spielen,- wirklich gerne!<br />
doch lieber lässt er sich ein wenig bitten.<br />
<br />
Die Finger seiner linken Hand sortieren <br />
sich noch. Wie war doch gleich die Melodie?<br />
Nur ein Momentchen noch. - er muss nur grade<br />
<br />
die schöne Abendstimmung absorbieren... <br />
Dann hebt er an: Zum Takt wippt stumm das Knie.<br />
„Weil ihr es seid: Noch eine Serenade...“<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Judith Leyster</span><br />
1609 - 1660 Niederlande<br />
<br />
<br />
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=481" target="_blank" title="">Serenade.jpg</a> (Größe: 182,51 KB / Downloads: 10)
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<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Serenade</span> <br />
<br />
Mag er der Laute noch ein Lied entlocken? <br />
Er trommelt leise mit den Fingernägeln.<br />
 Im Halbkreis sieht er sie noch um sich hocken,<br />
bedacht sich bald bequemer hinzuflegeln.<br />
<br />
Dann geht sein Blick in unbestimmte Ferne...<br />
Er weiß es doch: er ist hier wohlgelitten.<br />
Er würde schon noch spielen,- wirklich gerne!<br />
doch lieber lässt er sich ein wenig bitten.<br />
<br />
Die Finger seiner linken Hand sortieren <br />
sich noch. Wie war doch gleich die Melodie?<br />
Nur ein Momentchen noch. - er muss nur grade<br />
<br />
die schöne Abendstimmung absorbieren... <br />
Dann hebt er an: Zum Takt wippt stumm das Knie.<br />
„Weil ihr es seid: Noch eine Serenade...“<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Nicolaes Maes: Dösende alte Frau]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4894</link>
			<pubDate>Sun, 01 Mar 2020 23:45:08 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4894</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nicolaes Maes</span><br />
1654 - 1693<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=455" target="_blank" title="">dösende-alte.jpg</a> (Größe: 95,03 KB / Downloads: 6)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dösende alte Frau</span><br />
<br />
Mit Nadeln, dass die Fäden sich nicht lösen<br />
fixiert: Ein kleines Spitzenstück Bordüre. <br />
Die Frau sitzt müde über der Lektüre<br />
und sie beginnt bei schwachem Licht zu dösen.<br />
<br />
Noch hält sie ihre Brille in der Hand<br />
und auch das Buch ist ihr noch nicht entschlüpft –<br />
Noch eben las sie, aber schon verknüpft<br />
sich dunkler Traum erfahrenem Verstand.<br />
<br />
Es ist, das weiß sie wohl, noch viel zu tun,<br />
jedoch die Augen und das Licht sind schlecht.<br />
Nun ist es Zeit: Die Arbeit sollte ruhn,<br />
der müde Körper fordert auch sein Recht.<br />
<br />
Ein neuer Tag, die Arbeit kommen wieder,<br />
doch einmal legt sie sich für immer nieder.<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Nicolaes Maes</span><br />
1654 - 1693<br />
<br />
<br />
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<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Dösende alte Frau</span><br />
<br />
Mit Nadeln, dass die Fäden sich nicht lösen<br />
fixiert: Ein kleines Spitzenstück Bordüre. <br />
Die Frau sitzt müde über der Lektüre<br />
und sie beginnt bei schwachem Licht zu dösen.<br />
<br />
Noch hält sie ihre Brille in der Hand<br />
und auch das Buch ist ihr noch nicht entschlüpft –<br />
Noch eben las sie, aber schon verknüpft<br />
sich dunkler Traum erfahrenem Verstand.<br />
<br />
Es ist, das weiß sie wohl, noch viel zu tun,<br />
jedoch die Augen und das Licht sind schlecht.<br />
Nun ist es Zeit: Die Arbeit sollte ruhn,<br />
der müde Körper fordert auch sein Recht.<br />
<br />
Ein neuer Tag, die Arbeit kommen wieder,<br />
doch einmal legt sie sich für immer nieder.<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Malschule von Cuzco: Portrait des Don Luys]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4996</link>
			<pubDate>Mon, 06 Jan 2020 06:10:23 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4996</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Malschule von Cuzco</span><br />
Peru, 18. Jh.<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=465" target="_blank" title="">don_luys_guamantitu_yupangi_ch.jpg</a> (Größe: 77,36 KB / Downloads: 43)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Portrait des Don Luys Guamantitu Yupanqui Chiguan Topa</span><br />
<br />
Schaut auf, und seht genau hin: Euch begegnet<br />
Der Gouverneur von Paucartambo Don Luys,<br />
dem seine Abstammung das Amt verhieß,<br />
von Jesus und Maria abgesegnet.<br />
<br />
Seht meinen Perl- und Federschmuck! Ihr werdet<br />
in mir erkennen einen Himmelssohn,<br />
auch dieserzeit ein ehrbarer Patron,<br />
standhaft vor euch, mit blankem Fuß geerdet.<br />
<br />
Erkennt in feiner Spitze und Brokat,<br />
in Medaillon und schwerem Goldbehang:<br />
Die neue Macht sieht meinen Adel recht.<br />
<br />
Die Reihe edler Vorfahren ist lang;<br />
Ein Spross aus Lloque Yupanquis Geschlecht,<br />
bin ich auch Stütze für den neuen Staat.<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Malschule von Cuzco</span><br />
Peru, 18. Jh.<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=465" target="_blank" title="">don_luys_guamantitu_yupangi_ch.jpg</a> (Größe: 77,36 KB / Downloads: 43)
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<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Portrait des Don Luys Guamantitu Yupanqui Chiguan Topa</span><br />
<br />
Schaut auf, und seht genau hin: Euch begegnet<br />
Der Gouverneur von Paucartambo Don Luys,<br />
dem seine Abstammung das Amt verhieß,<br />
von Jesus und Maria abgesegnet.<br />
<br />
Seht meinen Perl- und Federschmuck! Ihr werdet<br />
in mir erkennen einen Himmelssohn,<br />
auch dieserzeit ein ehrbarer Patron,<br />
standhaft vor euch, mit blankem Fuß geerdet.<br />
<br />
Erkennt in feiner Spitze und Brokat,<br />
in Medaillon und schwerem Goldbehang:<br />
Die neue Macht sieht meinen Adel recht.<br />
<br />
Die Reihe edler Vorfahren ist lang;<br />
Ein Spross aus Lloque Yupanquis Geschlecht,<br />
bin ich auch Stütze für den neuen Staat.<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Francesco Solimena: Supraporte mit gefesseltem Sklaven]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4999</link>
			<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 18:32:46 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4999</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Francesco Solimena</span><br />
​1657 - 1747 Italien<br />
<br />
<br />
<!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=469" target="_blank" title="">francesco-l-abate-ciccio-solimena-supraporte-mit-einem-gefesselten-sklaven 1.jpg</a> (Größe: 57,58 KB / Downloads: 8)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Supraporte mit gefesseltem Sklaven</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(mit Blick auf Antonio Zanchis Gemälde "Erkenne dich selbst" mit Sokrates <br />
und Schüler vor dem Spiegel. gesehen im Landesmuseum Hannover)</span><br />
<br />
<br />
Schaut sie euch an, wie sie sich selbst betrachten:<br />
mit viel Geduld und stiller Achtsamkeit!<br />
Die guten Bürger haben so viel Zeit<br />
und lernen früh schon, nur sich selbst zu achten.<br />
<br />
Wer fragt bei unsereinem, wer man ist?<br />
Nach unsern Ängsten, unser Leidenschaft?<br />
Man achtet und bezahlt für unsre Kraft,<br />
und prüfend blickt man uns in das Gebiss...<br />
<br />
Was niemand sieht und nicht zu fragen traut,<br />
weil es die Menschlichkeit in Frage stellt,<br />
dies Sein nur als Demütigung entlarvt:<br />
<br />
Sie spiegeln nur die eigne kleine Welt.<br />
Noch nicht mal boshaft, aber unbedarft,<br />
ist all ihr Glück auf unserm Leid erbaut.<br />
<br />
<br />
<br />
.<br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
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<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=470" target="_blank" title="">francesco-l-abate-ciccio-solimena-supraporte-mit-einem-gefesselten-sklaven 2.jpg</a> (Größe: 67,89 KB / Downloads: 8)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Francesco Solimena</span><br />
​1657 - 1747 Italien<br />
<br />
<br />
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<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=469" target="_blank" title="">francesco-l-abate-ciccio-solimena-supraporte-mit-einem-gefesselten-sklaven 1.jpg</a> (Größe: 57,58 KB / Downloads: 8)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Supraporte mit gefesseltem Sklaven</span><br />
<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(mit Blick auf Antonio Zanchis Gemälde "Erkenne dich selbst" mit Sokrates <br />
und Schüler vor dem Spiegel. gesehen im Landesmuseum Hannover)</span><br />
<br />
<br />
Schaut sie euch an, wie sie sich selbst betrachten:<br />
mit viel Geduld und stiller Achtsamkeit!<br />
Die guten Bürger haben so viel Zeit<br />
und lernen früh schon, nur sich selbst zu achten.<br />
<br />
Wer fragt bei unsereinem, wer man ist?<br />
Nach unsern Ängsten, unser Leidenschaft?<br />
Man achtet und bezahlt für unsre Kraft,<br />
und prüfend blickt man uns in das Gebiss...<br />
<br />
Was niemand sieht und nicht zu fragen traut,<br />
weil es die Menschlichkeit in Frage stellt,<br />
dies Sein nur als Demütigung entlarvt:<br />
<br />
Sie spiegeln nur die eigne kleine Welt.<br />
Noch nicht mal boshaft, aber unbedarft,<br />
ist all ihr Glück auf unserm Leid erbaut.<br />
<br />
<br />
<br />
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<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=470" target="_blank" title="">francesco-l-abate-ciccio-solimena-supraporte-mit-einem-gefesselten-sklaven 2.jpg</a> (Größe: 67,89 KB / Downloads: 8)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Antonio Zanchi: Erkenne Dich Selbst]]></title>
			<link>https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4717</link>
			<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 22:13:27 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://sonett-archiv.com/forum/member.php?action=profile&uid=1">ZaunköniG</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://sonett-archiv.com/forum/showthread.php?tid=4717</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Antonio Zanchi</span><br />
1631 - 1722 Italien<br />
<br />
<br />
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<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=448" target="_blank" title="">Erkenne dich selbst.jpg</a> (Größe: 21,84 KB / Downloads: 12)
<!-- end: postbit_attachments_attachment --><br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Erkenne Dich Selbst</span><br />
<br />
Fragst Du Dich wer Du bist, so fragst Du recht.<br />
Schau in den Spiegel und erkenne Dich:<br />
Ein offenes, ein fragendes Gesicht?<br />
Gewiss, für den Beginn ist das nicht schlecht.<br />
<br />
Ich könnte Dir jetzt sagen, was ich sehe,<br />
doch besser ist's, du wirst Dich selbst erkennen.<br />
Was macht Dir Angst? Und wofür willst du brennen?<br />
Betrachte Dich im Spiegel und verstehe.<br />
<br />
ich weiß, das klingt für Dich orakelhaft. -<br />
Im Spiegel eigene Gedanken lesen,<br />
macht auf den ersten Blick nur wenig Sinn.<br />
<br />
Doch schau mit Abstand immer wieder hjin<br />
und siehe wie allein Gedankenkraft<br />
langsam dein Bild verändert - und dein Wesen!<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Antonio Zanchi</span><br />
1631 - 1722 Italien<br />
<br />
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<img src="https://sonett-archiv.com/forum/images/attachtypes/image.gif" title="JPEG Image" border="0" alt=".jpg" />
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<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Erkenne Dich Selbst</span><br />
<br />
Fragst Du Dich wer Du bist, so fragst Du recht.<br />
Schau in den Spiegel und erkenne Dich:<br />
Ein offenes, ein fragendes Gesicht?<br />
Gewiss, für den Beginn ist das nicht schlecht.<br />
<br />
Ich könnte Dir jetzt sagen, was ich sehe,<br />
doch besser ist's, du wirst Dich selbst erkennen.<br />
Was macht Dir Angst? Und wofür willst du brennen?<br />
Betrachte Dich im Spiegel und verstehe.<br />
<br />
ich weiß, das klingt für Dich orakelhaft. -<br />
Im Spiegel eigene Gedanken lesen,<br />
macht auf den ersten Blick nur wenig Sinn.<br />
<br />
Doch schau mit Abstand immer wieder hjin<br />
und siehe wie allein Gedankenkraft<br />
langsam dein Bild verändert - und dein Wesen!<br />
<br />
<br />
<br />
.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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