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Avec ses vêtements ondoyants et nacrés,
#1
Avec ses vêtements ondoyants et nacrés,
Même quand elle marche on croirait qu'elle danse,
Comme ces longs serpents que les jongleurs sacrés
Au bout de leurs bâtons agitent en cadence.

Comme le sable morne et l'azur des déserts,
Insensibles tous deux à l'humaine souffrance
Comme les longs réseaux de la houle des mers
Elle se développe avec indifférence.

Ses yeux polis sont faits de minéraux charmants,
Et dans cette nature étrange et symbolique
Où l'ange inviolé se mêle au sphinx antique,

Où tout n'est qu'or, acier, lumière et diamants,
Resplendit à jamais, comme un astre inutile,
La froide majesté de la femme stérile.
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#2
Als Nachdichtung von
Therese Robinson



In ihrem Kleid

In ihrem Kleid, das wie Perlmutter schimmert,
Scheint sie zu tanzen, selbst wenn sie nur geht,
Wie eine Schlange, die sich biegt und flimmert
Und auf des heiligen Gauklers Stab sich dreht.

Wie Wüstensand und Himmel unbekümmert
Um Menschenleid, das angstvoll ruft und fleht,
So wie die Welle, die den Damm zertrümmert,
Lebt sie dahin in träger Majestät.

Ihr Auge glänzt wie kaltes Mineral;
Und auf der Fremden und Geheimnisvollen,
In der sich Sphinx und Engel paaren wollen,

Die ganz aus Schimmer, Diamant und Stahl,
Liegt nutzlos funkelnd, wie ein Stern im Blauen,
Die kalte Hoheit unfruchtbarer Frauen.

.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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#3
In der Umdichtung von
Stefan George


In ihren kleidern die mit schillern flattern
Erscheint es dass sie tanzt auch wenn sie geht ·
Wie eines heilgen gauklers lange nattern
Die er auf einem stab im takte dreht.

Wie toter sand und wolkenrand der wüsten
Zu denen fruchtlos menschlich leiden schreit ·
Wie wellennetze an den meeresküsten
Entfaltet sie sich ohne achtsamkeit.

Ihr glänzend aug ist herrlich mineral.
In diesem wesen · sinnbild seltner art ·
Wo reiner cherub mit der sfinx sich paart

Wo alles gold ist diamant und stahl
Liegt wie der eitle glanz der sternenschaaren
Die kalte hoheit einer unfruchtbaren.


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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