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William Shakespeare: 050
#1
Gb-England 
William Shakespeare
1564 - 1616 England


50

How heavy do I journey on the way,
When what I seek, my weary travel’s end,
Doth teach that ease and that repose to say
‘Thus far the miles are measure’d from thy friend.’

The beast that bears me, tired with my woe,
Plods dully on to bear that weight in me,
As if by some instinkt the wretch did know
His rider lov’d not speed being made from thee.

The bloody spur cannot provoke him on
That sometimes anger thrusts into his hide,
Which heavily he answers with a groan
More sharp to me than spurring to his side;

For that same groan doth put this in my mind:
My grief lies onward and my joy behind



50- 1998

Und führt mich auch mein Weg so steil und tief,
ersehne ich ein Ende der Tortour,
so lernt’ ich Gleichmut, als mein Treuebrief,
doch von dem Freund entfernt mich meine Spur.

So leidensschwach das Tier, das mich gebar;
es schleppt sich matt und krank, durch meine Last,
und war sich fühlend jederzeit gewahr,
sein Reiter liebte bei ihm keine Hast.

Kein Sporn, so blutig, treibt ihn je dazu,
daß Ärger sich in seiner Haut verbeißt.
Nur schweres Stöhnen stört die Seelenruh,
nicht Ansporn, Jähzorn regt sich meist.

Sein Klagen hallt so laut durch alle Zeit,
Nur Jammer liegt vor mir und Lust ist weit.



.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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