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William Shakespeare: 013
#1
Gb-England 
William Shakespeare
1564 - 1616 England

13

O that you were yourself; but, love, you are
No longer yours than you yourself here live:
Against this coming end you should prepare,
And your sweet semblance to some other give.

So should that beauty which you hold in lease
Find no determination; then you were
Yourself again after your self’s decease,
When your sweet issue your sweet form should bear.

Who lets so fair a house fall to decay,
Which husbandry in honour might uphold
Against the stormy gusts of winter’s day
And barren rage of death’s eternal cold?

O, none but unthrifts, dear my love, you know.
You had a father; let your son say so.


13- 1997/2021

Ach, Liebster! Bleibst du dir am Ende treu,
wenn du doch alles neben dir verkannt?
Bist du am Ende Weizen oder Spreu?
Gibst du dein Wesen andern in die Hand?

Dir wird die Schönheit, die du nur zur Pacht
bekamst, nach deinem Tod den Sinn verheeren,
wenn du nur du bleibst, und hast nichts gemacht,
das einst als Erbe dich wird neu gebären.

Wer läßt gewissentlich ein Haus verfallen,
der doch den Hausstand auch bewahren kann
vor Sturm und Wind und Winterkrallen
und ewig unfruchtbarem Todesbann.

Als Sohn hätt'st du dein Erbe nur verprasst,
wenn du als Vater keinen eignen hast.





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Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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