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Isidore Verheyden: Obstwiese im Frühling
#1
Isidore Verheyden
1846 – 1905


   


Obstwiese im Frühling

So sei’s, dass man es sich gefallen lässt.
In neuer Frische grünen nun die Matten.
Die ersten Kühe suchen schon den Schatten
und Knospen treibt das knorrigste Geäst.

Nur ganz vereinzelt bleiben Zweige trocken;
Die meisten sammeln wieder neue kraft.
Es gibt nicht auf, wer es bis hier geschafft
und Blüten springen auf in dichten Flocken.

Nun, da die Tage deutlich länger werden,
bestimmt, damit das Glück genügend währt,
zerstreuen sich gedankenlos die Herden.
Ein Glück, dass sich beim Zuseh'n schon vermehrt.

Auch diesem Glück ist eine Frist gesetzt,
doch denke nicht daran. Das Glück ist jetzt.



.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
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